Winfried Hermann verweist auf lange Realisierungszeiträume bei Bahnprojekten. Foto: dpa/Marijan Murat

Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) begrüßt die Idee eines neuen Tunnels auf den Fildern, verweist aber auf lange Planungs- und Realisierungszeiträume. Der Koalitionspartner von der CDU sieht hingegen den großen Wurf – und hätte sich im Vorfeld mehr Unterstützung gewünscht.

Stuttgart - Am Tag nachdem unsere Zeitung die Überlegungen für einen neuen Tunnel zwischen der Gäubahn und dem Flughafen- und Messegelände auf den Fildern öffentlich gemacht hat, wie sie der Bund im Zusammenhang mit dem Fahrplankonzept „Deutschland-Takt“ derzeit anstellt, fällt die Bewertung durch die Landespolitik zwiespältig aus. Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) sagte in einer eilends angesetzten Pressekonferenz, dass es sich um „interessante und gute Vorschläge“ handle. Er wolle auch keinesfalls als Bedenkenträger auftreten, aber für den nun in Rede stehenden Tunnel brauche es eine Planung, eine Genehmigung und eine Finanzierung. „Würde das vor dem Jahr 2030 fertig werden, würde das einen absoluten Rekord in Deutschland darstellen“, so der Minister.

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