Vor dem Rathaus Korntal wehen schon seit einer Weile Fahnen mit dem Jubiläumslogo. Foto: factum/Archiv

Am Samstag, 12. Januar, läutet Korntal-Münchingen beim Neujahrsempfang das Jubiläumsjahr ein. Die Besucher erleben dabei mehrere Premieren. Weitere Neujahrsempfänge im Strohgäu folgen.

Strohgäu - Die Korntal-Münchinger beginnen, dann geht es Schlag auf Schlag: Am Samstag gibt es den Startschuss für die Reihe der Neujahrsempfänge im Strohgäu. In der Stadthalle Korntal ist diese Zusammenkunft eine besondere. Denn damit beginnen die Feierlichkeiten zum 200-Jahr-Jubiläum der Stadt, die ihren Doppelnamen bei der Gemeindereform 1975 bekam. Ihre Anfänge lagen zwar im 12. Jahrhundert im einstigen Bauerndorf Münchingen – die Gründung Korntals als Siedlungsort der Brüdergemeinde 1819 aber gibt den Anlass für das Jubiläum.

Eine Briefmarke für das Geburtstagskind

Der Neujahrsempfang mit Auftakt zu den Jubiläumsfeierlichkeiten fällt nicht zufällig auf den 12. Januar: Auf den Tag genau vor 200 Jahren kaufte Gottlieb Wilhelm Hoffmann von Graf Görlitz für 113 700 Gulden das „allodiale Rittergut Korntal“, das zur neuen Heimat der Brüdergemeinde wurde. Dazu gibt es in der Korntaler Stadthalle von 18 Uhr an gleich zwei offizielle Reden. Neben dem Rathauschef Joachim Wolf (parteilos) hält der weltliche Vorsteher der Brüdergemeinde, Klaus Andersen, eine Ansprache. Der Liederkranz Münchingen und der Chor Korntal stehen an dem Abend erstmals gemeinsam auf der Bühne. Premiere hat der Verkauf der Jubiläumsbriefmarke der Stadt: Die Sonderedition der 70-Cent-Briefmarke „Korntal 1819 – 2019“ können die Besucher in der Stadthalle für 15 Euro im Zehnerbogen kaufen. Auf den Marken zu sehen sind die historische Ansicht des Großen Betsaals der Brüdergemeinde und des Landschlosses Korntal. Gegen Ende des Abends wird es dann zauberhaft: Der Komüka-Talentpreis wird zum 24. Mal verliehen – und der Gewinner, der Nachwuchs- und Zauberkünstler Daniel Stöffler, wird eine Kostprobe seines Könnens geben.

Ein Schultes verkündet gerne Neuigkeiten

Am nächsten Morgen folgt der nächste Neujahrsempfang im Strohgäu. Der Gerlinger Bürgermeister Georg Brenner (parteilos) lädt für 11.15 Uhr in die Stadthalle ein. Man darf gespannt sein, welche Neuigkeit der Bürgermeister verkünden wird. In den vergangenen Jahren erfuhren die Besucher etwa, dass er für eine dritte Amtszeit kandidiert. Das war 2015. Im Jahr 2017 präsentierte Brenner dann, dass die Stadt mit schnellem Internet versorgt wird. Die Stadtkapelle und der Gospelchor Lukas Voices sorgen dieses Jahr für die Musik.

Die Reihe der Empfänge geht weiter am darauffolgenden Wochenende. Am Sonntag, 20. Januar, beginnt um 11 Uhr die Veranstaltung in der Ditzinger Stadthalle. Dort hat es Tradition, dass der Oberbürgermeister Michael Makurath (parteilos) mit seiner Frau jeden Gast persönlich begrüßt. Zudem wird der Bürgerpreis verliehen. In Ditzingen wie in Gerlingen ist jeweils in der Halle für Kinderbetreuung gesorgt.

Hemmingen ehrt verdiente Bürger

In Hemmingen ist der Neujahrsempfang auch am 20. Januar, um 17 Uhr in der Gemeinschaftshalle. Der Bürgermeister Thomas Schäfer (CDU) wird ebenfalls verdiente Bürger auszeichnen: Es handelt sich um Blutspender, die im vergangenen Jahr eine große runde Zahl von Spenden erreicht haben.

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