Mathias Richling Foto: dpa

Der Stuttgarter Kabarettist Mathias Richling hält es für möglich, dass die SPD-Basis bei der Mitgliederbefragung zur Großen Koalition ihre Parteispitze doch noch ausbremst.  

Stuttgart - Der Stuttgarter Kabarettist Mathias Richling hält es für möglich, dass die SPD-Basis bei der Mitgliederbefragung zur Großen Koalition ihre Parteispitze doch noch ausbremst. „Wer das nicht glaubt, der kennt die SPD nicht und die Renitenz und Vehemenz der Basis“, sagte Richling den Stuttgarter Nachrichten: „Ich könnte mir gut vorstellen, dass es am Ende gar keine Große Koalition gibt. Und dann könnte ich mir eher Schwarz-Grün vorstellen, oder Grün-Schwarz, oder Grün alleine. Oder vielleicht auch mal gar keine Regierung. Das ging ja die letzten vier Jahre auch hie und da.“

Den Koalitionsvertrag hält Richling nur für ein theoretisches Papier. Am Ende werde Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagen: „Ich setze den Vertrag nachher sowieso so um, wie ich ihn auslege.“ So wird es Merkel auch in seiner „Mathias-Richling-Show“ am 6. Dezember (23.30 Uhr) im SWR-Fernsehen kundtun. Auch vom alten Koalitionsvertrag sei kaum etwas umgesetzt worden, sagte der 60-jährige Comedian den StN. „Da wurde Steuersenkung versprochen, weniger Alter, mehr Jugend. Und am Ende war alles Makulatur. Nur das Versprechen auf weniger FDP wurde eingehalten.“

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