Mit Styroporplatten lassen sich Gebäude dämmen und Heizkosten sparen Foto: dpa

Die Christdemokraten im Stuttgarter Gemeinderat wollen das kommunale Förderprogramm zur Gebäudesanierung anpassen.

Stuttgart - Die Christdemokraten im Stuttgarter Gemeinderat wollen das kommunale Förderprogramm zur Gebäudesanierung anpassen. Um die „Urbanisierung der Energiewende in Stuttgart beispielhaft voranzutreiben“ müsse die Wirkung des Programms verstärkt werden Dazu will die CDU die maximale Fördersumme je Wohneinheit analog zum Programm der Kreditanstalt für Wiederaufbau von jetzt 30 000 auf 75 000 Euro erhöhen. Außerdem soll geprüft werden, ob beim Dämmen von Fassaden auch Dämmstärken von zehn statt 20 Zentimeter bezuschusst werden. Wenn sich mehrerer Eigentümer in einem Straßenzug zum Beispiel für eine gemeinsame Anlage zur Kraft-Wärme-Kopplung entscheiden, soll der höhere Abstimmungsbedarf bei der Förderung berücksichtigt werden. Derartige Anlagen sind im Förderprogramm bisher nicht verankert, müssten daher aufgenommen werden. Auch die Installation thermischer Solaranlagen müsse forciert werden.

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