Der DFB solle von Nationalspielern vor Länderspielern das Singen der deutschen Nationalhymne einfordern. Dazu hatte Hans-Ulrich Rülke den Verband vor wenigen Tagen aufgerufen. Warum? Wir haben nachgefragt.

Stuttgart - Die Debatte, ob Spieler die Nationalhymne mitsingen müssen, gibt es schon länger. Doch mit dem Rücktritt von Mesut Özil von der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ist die Diskussion erneut in den Fokus gerückt. Özil hatte bei der WM in Russland wie gewohnt die Hymne nicht mitgesungen. Baden-Württembergs FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke hatte jüngst gefordert: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) solle von den Nationalspielern das Mitsingen der Hymne einfordern. Das sei von einem Fußballspieler nicht zu viel verlangt, so Rülke.

Lässt sich Integration erzwingen?

Nun war der FDP-Politiker in unserer Redaktion zu Gast. Wir fragen nach: Wie begründet Rülke seine Forderung? Lässt sich Integration erzwingen? Wie hilfreich ist die Debatte um Mesut Özil für das Zusammenleben in Deutschland? Sehen Sie die Antworten im Video-Interview „Neulich im Newsroom“.

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