Ivan Duque, der Präsident von Kolumbien, sprach auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. (Archivbild) Foto: AFP/JUAN BARRETO

Der Amazonas-Regenwald wird abgeholzt – für Drogen, Bergbau und Landwirtschaft. Dem will Kolumbiens Präsident Ivan Duque mit ehrgeizigen Plänen entgegentreten.

Davos/Bogota - Kolumbiens Präsident Ivan Duque hat beim Weltwirtschaftsforum in Davos angekündigt, bis zum Ende seiner Amtsperiode 2022 rund 180 Millionen Bäume pflanzen zu wollen. „Die größte Herausforderung unserer Zeit ist der Klimawandel und er kann nicht bekämpft werden ohne Wiederaufforstung“, sagte Duque in Davos.

Zugleich kündigte er an, „Umweltschutzdienste“ zu schaffen, berichtete die Tageszeitung „El Tiempo“ am Donnerstag. Einzelne Gemeinden könnten dabei als Waldwächter fungieren, hieß es.

Kolumbien gehört zu jenen Ländern, die besonders unter der Abholzung des Amazonas-Regenwaldes sowie anderer Waldgebiete leiden. Schuld daran ist unter anderem der illegale Drogenanbau, illegaler Bergbau sowie die industrielle Landwirtschaft.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: