Andrea Berg zieht pro Konzert 15 000 Besucher in die Mechatronik-Arena. Foto: dpa

Für Fans der Schlagersängerin Andrea Berg gibt es einen Pflichttermin: Das Heimspiel in der Mechatronik-Arena in Aspach. Am Wochenende ist es wieder soweit – der Veranstalter verspricht eine deutschlandweit einzigartige Bühne.

Aspach - Wer auf Schlager steht, sollte sich diesen Termin schon frühzeitig im Kalender markieren: Schon seit November gibt es keine Karten mehr für Andrea Bergs Heimspiel an diesem Samstag in der Mechatronik-Arena in Großaspach. Für den Freitag waren immerhin bis Mai noch Karten zu haben. Der Schlagerstar lädt zur – so das Werbeversprechen – „Sommerparty des Jahres, ein Fest mit Freunden und Familie, ein Lebensgefühl mitten in der Heimat“.

Bei solch vollmundigen Versprechen muss natürlich das Drumherum stimmen. Im vergangenen Jahr diente noch ein Drache namens „Spinnstdu“ als Bühnenbild – das Ungetüm war das Maskottchen der „Seelenbeben“-Tour und wurde am Ende der Tournee zerlegt und Stück für Stück für einen guten Zweck versteigert.

Die Mega-Bühne beim Heimspiel wiegt 300 Tonnen

Die Bühne in diesem Jahr fällt noch größer aus. „So eine Bühne hat es deutschlandweit noch nicht gegeben“, ist sich der Veranstaltungsleiter Thomas Deters sicher. Sie ist 61 Meter breit und 300 Tonnen schwer. Schmetterlinge sind das Thema, das auch schon auf dem Plakat zum Großevent angedeutet wird. Auch bei diesen Flattertieren lässt sich die Schlagerqueen nicht lumpen: 80 Helfer und ein 40-Tonnen-Kran waren nötig, um Gerüst und die riesigen blauen Insekten aufzustellen.

Auch die LED-Bildschirmwände sind teilweise in Schmetterlingsflügelform gehalten und haben riesige Ausmaße: gut 200 Quadratmeter Fläche sollen die Wände haben, auf denen auch die Fans auf den hinteren Plätzen ihr Idol deutlich sehen können.

Manchen Fans ist die Bühne von Andrea Berg zu gigantisch

Fans fiebern schon auf das Ereignis hin, posten auf Facebook Bilder von sich in Andrea-Berg-Shirts. „Die Bühne verspricht ein tolles Heimspiel und zaubert uns allen Schmetterlinge in den Bauch“, schreibt eine Frau. Aber es gibt auch Kritik an der Devise größer, höher, weiter: „Warum immer so mega? Einfach eine Bühne und singen und wir freuen uns über die Lieder“, meint einer. „Es war früher schöner und wir hören und sehen uns diese Konkurrenzkämpfe nicht mehr an“, pflichtet ihm eine weitere Facebooknutzerin bei. Die meisten sind allerdings voll des Lobes für das technische Bühnen-Wunderwerk.

Wer dem Spektakel beiwohnen möchte, aber dieses Jahr keine Karten bekommen hat, sollte sich sputen: Auch für das nächste Heimspiel von Andrea Berg, das am 19. und 20. Juli 2019 stattfindet, läuft der Vorverkauf.

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