Vermeiden Sie besonders Augenkontakt. Foto: Antonio Guillem / shutterstock.com

Im Moment sollten Sie besonders darauf achten, die Hände aus dem Gesicht zu halten. Diese 10 Tipps helfen dabei.

Zusammen mit gründlichem Händewaschen gilt das Nichtberühren des Gesichts im Moment als der beste Schutz im Alltag gegen das Coronavirus . Da Gesichtsberührungen jedoch oft unbewusst passieren, lassen sie sich nicht komplett vermeiden. Dennoch können Sie einiges unternehmen, um sie zumindest zu reduzieren. Hier sind 10 praktische Tipps.

1. Berührungen zählen

Da Gesichtsberührungen meist nicht bewusst wahrgenommen werden, kann es helfen, sie mit einer Strichliste zu zählen (sofern sie bemerkt werden). Führen Sie diese Liste zum Beispiel einen Tag lang und das Thema wird schon viel präsenter in Ihrem Kopf sein.

2. Erkennen Sie die Auslöser

Wir fassen uns aus den unterschiedlichsten Gründen ins Gesicht, sei es, um die Brille zurechtzurücken, Haare beiseitezuschieben oder weil es juckt. Erkennen Sie Ihre persönlichen Auslöser, um die Berührungen zu reduzieren und finden Sie Wege, diese zu vermeiden: Zum Beispiel die Haare zusammenbinden oder die Brille nur noch am Bügel berühren.

3. Lenken Sie die Bewegung um

Wann immer Sie den Druck verspüren, sich ins Gesicht fassen zu müssen, berühren Sie eine andere Körperstelle. Dies könnte der Oberarm oder auch das Knie sein.

4. Andere darauf hinweisen

Wer sich nicht ständig ins Gesicht fassen will, der kann andere in dieses Vorhaben miteinbeziehen. Sehen sie zum Beispiel, dass sich ein Familienmitglied oder ein Arbeitskollege ins Gesicht fasst, weisen Sie sie umgehend darauf hin. Andersherum funktioniert das natürlich auch. Am besten denken Sie sich ein Stichwort aus, bei dem jeder sofort Bescheid weiß, zum Beispiel „Gesicht“ oder „Berührung“.

5. Erinnern Sie sich selbst

Erinnern Sie sich selbst daran, sich nicht ins Gesicht zu fassen. Sie könnten zum Beispiel bunte Zettel mit einer Erinnerung an den PC heften oder sich wiederkehrende Hinweise auf Ihrem Smartphone einrichten.

6. Taschentücher bereithalten

Wenn die Berührung des Gesichts sich nicht verhindern lässt und im Moment keine Möglichkeit zur Händedesinfektion besteht, greifen Sie auf Taschen- oder Hygienetücher zurück. So schaffen Sie eine Barriere zwischen Händen und Gesicht. Halten Sie am besten immer welche bereit.

7. Brille statt Kontaktlinsen tragen

Gerade Kontaktlinsenträgern fällt es schwer, sich nicht ab und zu die Augen zu reiben. Hier kann es helfen, für eine Weile auf die Brille umzusteigen.

8. Hände ablenken

Geben Sie Ihren Händen etwas anderes zu tun. Lenken Sie sie mit Knautschbällen oder anderen Gadgets ab, um sie nicht ständig ans Gesicht zu führen.

9. Hände zusammenfalten

Wann immer Sie Ihre Hände nicht benutzen, kann es helfen, sie zusammenzufalten, um sie aus der Gesichtsregion fernzuhalten.

10. Zwingen Sie sich nicht, Ihr Gesicht nicht zu berühren

Bestimmt kennen Sie das: Sie nehmen sich vor, etwas nicht mehr zu tun und verspüren dann erst recht den Druck, es zu tun. Wenn Sie sich zwingen wollen, Ihr Gesicht gar nicht mehr anzufassen, wird es umso mehr jucken und nach Berührung schreien. Es ist daher besser, sich selbst vorzunehmen: „Ich muss mir bewusst werden, dass es mich vor Grippe- und Coronaviren schützen kann, wenn ich mir nicht ständig ins Gesicht fasse.“

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