Der Heslacher Tunnel musste am Montagmorgen gesperrt werden – es gab zu viel Asphalt auf der Fahrbahn. Foto: /Lichtgut/Max Kovalenko

Zum zweiten Mal binnen weniger Monate hat ein Leck an einem Lkw weit reichende Folgen für den Verkehr auf der B 14 und den Heslacher Tunnel.

Stuttgart - Eine kuriose Ursache hat am Montagmorgen den Heslacher Tunnel blockiert: Asphalt auf der Straße. Dort gehört er eigentlich auch hin – allerdings nicht so: Der Lastwagen eines 52-Jährigen hat am Montag gegen 7 Uhr auf der Fahrt auf der B 14 stadtauswärts reichlich Flüssigasphalt verloren. Ein Autofahrer meldete das Leck, eine Streife stoppte den Laster mit seiner 14 Tonnen schweren Ladung. Dabei zeigte sich, dass sich eine Entladeöffnung wegen eines technischen Defekts nicht richtig verschließen ließ. Die heiße Masse tropfte im Tunnel auf die Fahrbahn.

Im Juli 2019 gab es ein ähnliches Theater

Die Feuerwehr versuchte es mit einem Trick: Kühlendes Wasser sollte die Masse zähflüssig und zu einem künstlichen Stopfen machen. Dennoch entstand eine etwa zehn Zentimeter hohe, zähe Asphaltschicht. „Der bereits ausgelaufene Asphalt konnte nur mit erheblichem Kraftaufwand durch die Feuerwehr beseitigt werden“, sagt Polizeisprecher Stephan Widmann. Die Spur reichte auf der Hauptstätter Straße stadtauswärts vom Österreichischen Platz bis in den Heslacher Tunnel. Der musste von 7.45 bis 8.30 Uhr in Fahrtrichtung Süden gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Der Unfall erinnert an einen ähnlichen Vorgang auf derselben Strecke: Ein Lkw verlor im Juli 2019 großflächig schmierige Reinigungsmittel. Die Fahrbahn musste auf 300 Meter komplett saniert werden – erst im August waren die Folgen beseitigt.

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