Der weltweite Schmetterlingsbestand hat sich in den vergangenen 50 Jahren fast halbiert. Foto: picture alliance/dpa/Mohssen Assanimoghaddam

Ein besorgniserregender Befund: Die weltweiten Tierbestände sind in den vergangenen 50 Jahren um mehr als zwei Drittel geschrumpft. Eine neue WWF-Studie nennt diese Zahlen und zeigt die Ursachen.

Stuttgart - Mehr als zwei Drittel der weltweiten Tierbestände sind in den letzten 50 Jahren zurückgegangen. Das zeigt der neue „Living Planet Report“ des WWF. Der Rückgang betrifft von Insekten bis hin zu Säugetieren nahezu alle Familien der Tierwelt.

Der Living Planet Index zeigt die durchschnittliche Veränderung weltweiter Tierbestände seit 1970. Hauptursache für den Schwund der Tierbestände seien laut WWF der menschengemachte Klimawandel sowie die Zerstörung natürlicher Lebensräume. Besonders betroffen sind demnach Lateinamerika und die Karibik: Hier beträgt der Rückgang der Tierbestände laut WWF 94 Prozent.

Doch es gibt auch Lichtblicke: Der Negativtrend könne aufgehalten oder sogar umgekehrt werden. Dazu müsse bis zum Jahr 2050 Naturschutz mit nachhaltiger Landnutzung und nachhaltigem Konsum kombiniert werden, so der WWF.

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