Was macht Honig zu der süßen, goldenen Masse, die wir kennen? Wir erklären Ihnen, wie Honig entsteht und welche Stoffe sich in ihm befinden. Foto: Africa Studio / Shutterstock.com

Dass Honig von Bienen kommt, wissen die meisten Menschen. Aber woraus besteht die goldene, klebrige Masse eigentlich genau? Das und mehr zeigen wir Ihnen in diesem Artikel.

Honig besteht zu 80 Prozent aus Zucker:

Honig, wie wir ihn kennen, ist eine süße, dickflüssige bis feste Masse und besteht primär aus Zucker. Fructose (Fruchtzucker, 27 bis 44 Prozent) und Glucose (Traubenzucker, 22 bis 41 Prozent) sind die Zuckerarten und Hauptbestandteile von Honig. Zudem hat Honig auch einen Wasseranteil von 15 bis 21 Prozent. Neben Einfachzucker sind aber auch Zweifach- oder Mehrfachzucker wie Saccharose oder Maltose in Honig zu finden.

Was wir in Honig sonst noch finden:

Die übrigen Inhaltsstoffe sind eine Mischung aus Spurenelementen (zum Beispiel Eisen, Magnesium, Kalzium oder Kalium), verschiedenen Mineralstoffen, Enzymen, Aminosäuren, Vitaminen und zum Teil auch Pollen. Aufgrund der vielen gesunden Inhaltsstoffe wird Honig auch oft als Heilmittel genutzt oder als besonders gesund bezeichnet. Auch wenn er durch seine Zusammensetzung eine bessere Energiespende ist als herkömmliche Süßigkeiten, sollte man nicht vergessen, dass Honig trotzdem aus 80 Prozent Zucker besteht.

Was die verschiedenen Honigsorten ausmacht:

Laut der Honigverordnung des deutschen Imkerbundes e.V. darf der Begriff Honig nur dann verwendet werden, wenn er aus dem von Bienen gesammelten Nektar besteht. Von Menschen hergestellten Honig gibt es somit schlichtweg nicht. Honig gibt es in unterschiedlicher Konsistenz und Farben. Je nach Verhältnis der einzelnen Bestandteile verändern sich Geschmack, Beschaffenheit und die Farbe der einzelnen Honigsorten. So hat zum Beispiel besonders fester Honig einen höheren Glukoseanteil. Durch den hohen Anteil von Traubenzucker kristallisiert der Honig dann schneller und gewinnt an Festigkeit. Das Kristallisieren macht den Honig zäher und auch heller als der flüssige Honig. Da das Empfinden von Süße bei Fructose höher als bei Glucose ist, schmeckt heller und fester Honig zudem meist auch weniger süß als besonders flüssiger.

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