Auch nach der Niederlage gegen RB Leipzig protestieren die Fans des VfB Stuttgart gegen Wolfgang Dietrich. Foto: Pressefoto Baumann

Nach der Partie des VfB Stuttgart gegen RB Leipzig kommt es in der Cannstatter Kurve erneut zu massiven Unmutsbekundungen gegen Wolfgang Dietrich. Jetzt hat sich VfB-Trainer Markus Weinzierl dazu geäußert.

Stuttgart - Als das Spiel entschieden und noch zehn Minuten zu spielen waren, brach es zum wiederholten Mal aus den Fans des VfB Stuttgart in der Cannstatter Kurve heraus. „Dietrich raus!“, skandierten sie und intensivierten damit ihre Proteste gegen VfB-Präsident Wolfgang Dietrich.

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Bereits vor und während der 1:3-Niederlage gegen RB Leipzig (lesen Sie hier unsere Einzelkritik zum Spiel) entrollten die Ultras in der Cannstatter Kurve zahlreiche Plakate und Spruchbänder gegen den 70-Jährigen. So war unter anderem zu lesen: „Dietrich: Du hast hervorragende Rahmenbedingungen geschaffen, um zum dritten Mal abzusteigen.“ Mit Blick auf die Abberufung von Michael Reschke als Sportvorstand hieß es aus den Fanblöcken: „Wie viele Bauernopfer braucht es noch, bis der Sonnenkönig endlich geht?“

„Wir sind nicht erfreut“

Haben diese Proteste einen Effekt auf Trainer und Mannschaft? „Schon“, befand Trainer Markus Weinzierl bei der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen den Champions-League-Anwärter aus Sachsen. „Weil wir die sportlich Verantwortlichen für diese Situation sind. Wir sind über die Tabelle und auch über die Reaktionen von außen nicht erfreut.“

Dennoch ist davon auszugehen, dass die VfB-Fans in der Kurve auch künftig ihren Unmut gegen Wolfgang Dietrich kundtun werden. Auch wenn dem Team von Trainer Markus Weinzierl während des anstehenden Spiels gegen Werder Bremen am Freitag (20.30 Uhr) wieder lautstarke Unterstützung gewiss ist.

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