Am Ende entsdchied sich der Bachelor für Jenny und Eva, und gegen Vanessa. Die Ditzingerin trug seine Entscheidung mit Fassung. Sie sagte:„Ich mag ihn als Menschen total und ich wünsche ihm auch echt nur das Beste. Dann soll es vielleicht einfach nicht sein.“ Foto: TVNOW

In der achten Folge erweisen sich die Teilnehmer einmal mehr als trinkfreudig. Und der Bachelor verbringt mit jeder der drei verbliebenen Anwärterinnen eine Nacht – mal mehr und mal weniger heiß.

Stuttgart - Vergangene Woche wurde Andrej Mangold, der Bachelor, angeblich in Vanessas Heimatstadt Ditzingen gesichtet. So jedenfalls berichtete es der Radiosender Antenne 1 und verwies auf eine „vertrauliche Quelle“. Da die RTL-Staffel schon im vergangenen Jahr gedreht wurde, lag der Verdacht nahe, dass der Junggeselle ihr seine letzte Rose geschenkt hatte. Nun ist die Kandidatin jedoch in der achten Folge rausgeflogen. Wie passt das zusammen?

War Vanessa zu nett?

Der Bachelor sah seine drei auserwählten Verehrerinnen Eva, Jenny und Vanessa in Mexiko wieder. Nach einem frühmorgendlichen Flug im Heißluftballon und einem Gläschen Sekt fanden sich sich die vier auf einer Dachterrasse wieder, um ihr Sektfrühstück einzunehmen. Eva und Jenny zickten sich bei der Diskussion, welche wo ein Tattoo habe, eifrig an. Vanessa jedoch strahlte und hielt sich sittsam zurück. Vielleicht lag hier schon ihr erster Fehler: War sie zu nett? Der Verdacht liegt nahe, dass sie einfach zu gut für den Bachelor war. Der Morgen danach deutete jedenfalls darauf hin.

Lief mit den anderen mehr im Bett?

Zum ersten Mal verbrachten Andrejs drei Verehrerinnen jeweils einen ganzen Tag mit ihm allein auf Kuba – und eine ganze Nacht. Die Griechin Eva lag am nächsten Morgen mit einem Gläschen Sekt neben dem Bachelor und lachte darüber, wie wenig er geschlafen habe. Sie sagte: „Eine Lady schweigt und genießt.“ Als Jenny neben ihm aufwachte, schwenkte die Kamera kurz auf ein gelbes Höschen auf dem Boden.

Vanessa hingegen setzte ein echtes Pokerface auf. Beim Frühstück am FKK-Strand wirkte die sonst so heitere Natur jedoch nachdenklich. Sie sagte: „Das letzte was ich will, ist, dass ich mein Herz geöffnet habe, und es kommt nicht so viel zurück. Davor habe ich ein bisschen Angst.“ Vielleicht war ihre Zurückhaltung ein Grund dafür, dass sich der Bachelor am Ende gegen sie entschied. Jenny jedenfalls schien ihr Herz schon längst geöffnet zu haben.

Waren bei den anderen mehr Gefühle im Spiel?

„Wenn Liebe mit im Spiel ist, dann ist die Gefahr immer da, verletzt zu werden. Aber das lohnt sich für mich und das Risiko gehe ich ein“, sagte Jenny. Der Basketballer seinerseits betonte indes immer wieder, wie vertraut es sich mit der Zumbatrainerin anfühle. Als sie auf ihn zukam, gestand er sogar, nervös zu sein. Später wusste er seine Gefühle biologisch einzuordnen: „Da ist schon das Kribbeln im Bauch. Ob das Schmetterlinge sind – na klar, wahrscheinlich.“

Und auch für die Flugbegleiterin Eva schien er schon die rosarote Brille zu tragen. Zumindest sagte er ausgerechnet über sie, die sich in vorangegangenen Folgen mehrfach in widersprüchlichen Aussagen verhaspelt hatte, wie ehrlich sie doch sei.

Vanessas Date

An Vanessas Seite wirkte der Bachelor hingegen eher unbeholfen. Mit der Accessoire-Designerin hatte er eine Bootstour geplant. Auf Deck herrschte verlegene Stille und die beiden stürzten eiligst ihren Sekt hinunter. In Ermangelung des Gesprächsstoffes fingen sie an, sich zu küssen, was ihre Anziehung wieder entfachte. Dem Bachelor fiel auf: „Da ist schon eine Menge Feuer drin“. Doch schon beim Abendessen wirkten die beiden unsicher und stießen gleich zweimal hintereinander mit ihrem Weißwein an.

Die Sache mit dem Alkohol

Und an dieser Stelle schließt sich der – rein hypothetische – Kreis. Unsere unbestätigte und nicht ganz ernst gemeinte Interpretation der Geschehnisse nach dem Staffelende: Die Bachelor-Teilnehmer scheinen zu viel getrunken zu haben. Schließlich gibt es Sekt schon frühmorgens, ein kühles Glas Weißwein scheint ebenfalls immer bereitzustehen.

Dass der Bachelor in Ditzingen gesichtet wurde, lässt sich nur so erklären: Er hat sich zunächst falsch entschieden. Er hat mit Vanessa die Gute, die Nicht-Zicke rausgeworfen. Da alle Teilnehmer nach der Sendung einen Alkoholentzug brauchten, trafen sie sich in einer Entzugsklinik wieder. Der „Kopfmensch“ Andrej hatte bis dahin genug Zeit, seine Fehlentscheidung zu überdenken – und hatte doch noch eine Rose für Vanessa.

Die Entscheidung

Als der Bachelor ihr in der achten Folge keine Rose schenken wollte, wirkte Vanessa jedenfalls gefasst und selbstsicher. Sie schien ihm seinen Fehler schon verziehen zu haben, als sie sagte: „Das sind Gefühle. Das kann man nicht beschreiben. Das ist auch in Ordnung“. Über ihn sagte sie: „Ich mag ihn als Menschen total und ich wünsche ihm auch echt nur das Beste. Dann soll es vielleicht einfach nicht sein.“ Wenn sie nur wüsste.

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