Timo Hildebrand über Mario Basler und Co. Experten unter der Gürtellinie – „muss nicht sein“

Von red 

Mario Basler lästert nach der Niederlage gegen Mexiko über die deutsche Nationalmannschaft. Foto: dpa
Mario Basler lästert nach der Niederlage gegen Mexiko über die deutsche Nationalmannschaft. Foto: dpa

Mario Basler, Lothar Matthäus oder Stefan Effenberg – nach der Niederlage Deutschlands bei der WM gegen Mexiko poltern einige Experten gegen das DFB-Team. Zu unrecht, findet Ex-VfB-Torhüter Timo Hildebrand.

Stuttgart - Mario Basler kommt in seiner Karriere als Fußballer auf 30 Länderspiele mit insgesamt zwei Toren (gegen die Ukraine und Österreich). Ein Tag nach dem WM-Auftakt der deutschen Nationalmannschaft gegen Mexiko (0:1) polterte der Ex-Nationalspieler in der TV-Sendung „Hart aber fair“ los und knöpfte sich vor allem Mesut Özil vor (alles dazu lesen Sie hier).

Hinterher entwickelte sich eine Diskussion, ob Mario Basler damit zu weit gegangen sei – oder derartige Kritik angebracht ist.

Unser WM-Experte Timo Hildebrand hat dazu eine klare Meinung. „Kritik unter der Gürtellinie muss auf keinen Fall sein. Wir sollten alle sachlich bleiben. Am Ende sind wir doch alle Fans, die wollen, dass die Nationalmannschaft erfolgreich ist“, sagt der ehemalige VfB-Torhüter und Schlussmann des DFB-Teams.

Hildebrand kritisiert DFB-Team

Einig sind sich jedoch alle Experten, dass sich das Team von Jogi Löw deutlich steigern muss: „Das war ein sorgloser und arroganter Auftritt. Die Jungs sind jetzt aber hoffentlich an der Ehre gepackt.“

Doch nicht nur die Spieler müssen sich steigern, auch Jogi Löw ist jetzt gefordert, findet Hildebrand: „Er muss vielleicht zwei bis drei Änderungen vornehmen. Und ich verstehe es nicht ganz, warum Jogi nicht schon während dem Spiel früher eingegriffen hat.“

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