Susanne Eisenmann macht Urlaub in Baden-Württemberg. Foto: privat/Kultusministerium

Die baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann aus Stuttgart-Sillenbuch freut sich, nun in den Sommerferien auch mal durchschnaufen zu können. Die Corona-Krise verlangt ihr einiges ab.

Sillenbuch - Nie war zu Hause zu bleiben so wichtig wie im Corona-Jahr. Wir haben mit bekannten Persönlichkeiten, die auf der Filderebene leben, gesprochen, wie sie die Zeit erleben und ob sie trotz des vorhandenen Risikos im Sommer verreisen oder lieber daheim bleiben. Heute: die baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann, 55, aus Sillenbuch, für die die Krise eine große Herausforderung war und ist.

Schulen, Kitas, Sport – in Ihr Ressort fallen Themen der Corona-Krise, die sicherlich viel Ärger mit sich bringen. Sind Sie urlaubsreif?

Der Job als Sport- und als Kultusministerin ist ein sehr schöner, der auch in normalen Zeiten schon sehr fordernd und intensiv ist. Die Corona-Krise ist für mich, aber insbesondere auch für meine Mitarbeiter, eine große Herausforderung. Wir freuen uns deshalb, wenn wir nach dieser intensiven Phase auch mal Zeit zum Durchschnaufen bekommen. Wir werden allerdings auch über die Sommerferien gut damit beschäftigt sein, das neue Schuljahr zu planen und zu organisieren, und auch im Sport werden wir Lockerungen dort möglich machen, wo uns die Gesundheitsbehörden das erlauben.

Corona-Zeit ist Zuhause-Zeit. Fahren Sie trotzdem weg im Sommerurlaub? Wenn ja, wohin?

Ja, etwas Urlaub muss sein. Mein Mann und ich machen aber ohnehin meist Urlaub in Baden-Württemberg, wahrscheinlich gehen wir zum Wandern, das bietet sich in der derzeitigen Situation ja an. Vielleicht zieht es uns ins Obere Donautal auf der Schwäbischen Alb oder an den Bodensee oder an einen anderen schönen Ort im Ländle, das müssen wir noch entscheiden.

Haben Sie Ihren Wohnort auf den Fildern in der Corona-Krise neu schätzen gelernt und wenn ja, warum?

Die Arbeit „im Kessel“ ist schön und macht Spaß. Aber es tut auch einmal gut, wieder „rauszukommen“ und ins etwas beschaulichere Sillenbuch zurückzukehren, um in Ruhe einen Krimi lesen zu können oder einen Spaziergang zu machen, um wieder zu der nötigen Gelassenheit finden zu können, die uns allen an manchen Tagen in der Hektik des Alltags leider fehlt.

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