Ob Gewehr oder Bekleidung: Die Soldaten der Bundeswehr müssen oft lange auf ihre Ausrüstung warten. Foto: dpa/Marijan Murat

Ob Sturmgewehr oder Bekleidung: Der Einkauf für die Truppe dauert oft Jahre. Das muss ein Ende haben, kommentiert unserer Berliner Korrespondent Jan Dörner.

 
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Berlin - Es war einmal eine Verteidigungsministerin, die ein neues Sturmgewehr anschaffen wollte. Das war im Jahr 2015, und die Ministerin hat längst einen neuen Job als EU-Kommissionschefin in Brüssel. Und das Gewehr? Die Beschaffung ist noch immer nicht endgültig entschieden, da sich das Vergabeverfahren durch juristische Probleme auf unbestimmte Zeit in die Länge zieht. Das Sturmgewehr ist nicht das erste, ganz sicher nicht das letzte, sondern nur das jüngste Beispiel für die massiven Probleme beim Einkauf von Material für die Bundeswehr. Zuvor musste das Verteidigungsministerium die Anschaffung eines neuen schweren Transporthubschraubers aus Kostengründen stoppen.