In den Stoßzeiten hatten sich auf der B 14 bei Waldrems auch trotz der Pfingstferien lange Staus gebildet. Foto: Frank Eppler

Die Sanierung der B 14 bei Maubach soll rechtzeitig vor Ende der Pfingstferien fertiggestellt werden. Im Anschluss beginnen dann die Vorbereitungen für den vierspurigen Ausbau der Strecke zwischen Nellmersbach und Waldrems.

Rems-Murr-Kreis - Autofahrer, die regelmäßig auf der B 14 im Raum Backnang unterwegs sind, können aufatmen. Rechtzeitig zum Ende der Pfingstferien wird die Sperrung einer Fahrspur zwischen Waldrems und Backnang wieder aufgehoben. Das zumindest verspricht das Landratsamt, das im Auftrag des Stuttgarter Regierungspräsidiums (RP) in den vergangenen zwei Wochen die Deckschicht der Fahrbahn zwischen dem Alten Schulhaus bei Maubach und der sogenannten Spritnase erneuert hat. An diesem Samstag sollen die Bauarbeiter mit der Maßnahme fertig sein, die knapp 300 000 Euro gekostet hat. Trotz des deutlich verringerten Verkehrsaufkommens war es in den vergangenen Tagen in den Stoßzeiten immer wieder zu langen Staus gekommen, weil Auto- und Lastwagenfahrer wegen der einseitigen Sperrung über die Teilorte Waldrems und Heiningen nach Backnang umgeleitet worden waren.

Vorbereitungen für vierspurigen Ausbau

Schon in wenigen Tagen rücken ein paar hundert Meter vor dem sanierten Streckenabschnitt indes erneut Straßenbauer an. Parallel zu der aktuellen Linienführung der B 14 soll eine provisorische Fahrbahn eingerichtet werden. Auf dieser soll dann der Verkehr rollen, wenn mit dem vierspurigen Ausbau der Bundesstraße zwischen Nellmersbach und der Kreuzung nach Waldrems begonnen wird. „Außergewöhnliche Beeinträchtigungen“ des ohnehin schon regelmäßig zähen Verkehrsflusses erwartet das Regierungspräsidium nicht, da die Fahrzeuge lediglich auf das Provisorium „umgelenkt“ werde. Lediglich zu jenem Zeitpunkt, wenn der Verkehr von der alten auf die vorübergehende Straße umgelegt werde, könne es zu kleineren Behinderungen kommen, schätzt ein Sprecher des Regierungspräsidiums.

Deutlich weiter südlich will sich die Behörde demnächst den morgendlichen Staus vor dem Fellbacher Kappelbergtunnel annehmen. Um Erkenntnisse zu gewinnen, wie der Verkehrsfluss zwischen dem Teiler der Bundesstraßen 14 und 29 und dem Dreieck Neckarpark verbessert werden kann, will das RP in den Kalenderwochen 23 und 24 Beobachtungen durchführen. Das allerdings könnte kurzzeitig erst einmal zu zusätzlichen Staus führen, denn hierfür wird die Zufahrt der Anschlussstelle Fellbach-Süd in Fahrtrichtung Stuttgart am Montag, 13. Juni, von 6 bis 10 Uhr gesperrt. Die Verkehrsteilnehmer sollen mit Hinweistafeln an verschiedenen Kreuzungen in Fellbach, Kernen und Weinstadt darüber informiert werden.

Deutlich länger, aber ebenfalls noch im Juni ist mit Behinderungen auf der Bundesstraße 29 zu rechnen. Voraussichtlich vom 27. Juni an will das Regierungspräsidium die Anschlussstellen Remshalden-Geradstetten und Weinstadt-Endersbach sanieren lassen. Zwei Wochen Bauzeit sind hierfür veranschlagt.

Tempolimit im Tunnel bleibt vorerst bestehen

Noch nicht bekannt ist hingegen, wann das Tempolimit auf der B 14 im Leutenbachtunnel aufgehoben werden kann. Wie berichtet, war vor sechs Wochen bei einem Verkehrsunfall ein Schaltschrank beschädigt worden. Seither ist die Geschwindigkeit im Tunnel auf maximal 60 Stundenkilometer begrenzt. Der Lieferzeitpunkt der Ersatzteile sei noch nicht terminiert, sagt eine Sprecherin des Landratsamts auf Nachfrage. Daher werde sich das Tempolimit wohl noch etwas hinziehen.

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