Im Sommer wurde an der Friedrichstraße rund um die Stickoxid-Messstelle Tempo 40 verhängt. Foto: factum//Andreas Weise

Am 26. November verhandelt der Verwaltungsgerichtshof die Klage der Deutschen Umwelthilfe auf Fahrverbote in Ludwigsburg. Das Verkehrsministerium präsentiert gesunkene Stickoxid-Werte – und der Umwelthilfe-Chef Jürgen Resch bezweifelt sie.

Ludwigsburg - Am 26. November wird es im Saal II im Erdgeschoss des Verwaltungsgerichtshofes Mannheim um 10.15 Uhr zur ersten Verhandlung über Fahrverbote in der Region Stuttgart kommen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) mit ihrem Geschäftsführer Jürgen Resch klagt auf flächendeckende Fahrverbote in Ludwigsburg. Im Vorfeld wird intensiv um die Ausgangslage gerungen. Das Landesverkehrsministerium in Person des Abteilungsleiters Christoph Erdmenger, der sich noch am Freitag als Landrat in Ludwigsburg beworben hat, verkündet nun einen Erfolg: Die Stickoxid-Belastung in Ludwigsburg sei von 51 auf 41 Mikrogramm je Kubikmeter Luft gesunken.

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