Laut SPD-Landeschef Andreas Stoch wird der Großteil der Kandidaten für die Landtagswahl erst im September aufgestellt. (Archivbild) Foto: dpa/Marijan Murat

Das Coronavirus wirbelt den Zeitplan für die Landtagswahl im nächsten Jahr durcheinander. Die SPD hat laut Landeschef Andreas Stoch bislang nur in einem von 70 Wahlkreisen einen Kandidaten aufgestellt.

Stuttgart - Das Coronavirus bringt den Plan der Parteien zur Nominierung von Kandidaten für die Landtags- und die Bundestagswahl im nächsten Jahr durcheinander. SPD-Landeschef Andreas Stoch sagte am Dienstag in Stuttgart, die SPD habe bislang nur in einem von 70 Wahlkreisen einen Kandidaten für die Landtagswahl aufgestellt. Viele Veranstaltungen, die für März und April geplant gewesen seien, seien wegen des Coronavirus abgesagt worden.

Es stünden noch Nominierungen Mitte Juni bis Ende Juli an, sofern dies die Regeln zum Coronavirus zuließen. Die meisten Kandidaten würden aber wohl erst im September aufgestellt. Bis Mitte Januar müssten die Kandidaten für die Landtagswahl stehen. Derzeit sehe er noch, dass das zu schaffen sei. „Aber es darf nicht mehr viel passieren.“ Wenn es im Herbst eine zweite Corona-Welle gebe, seien alle Parteien gefordert, Lösungen für die Nominierungen zu finden.

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