Ulrich Bahmer (links) und Michael Makurath können auch weiterhin zusammenarbeiten. Bahmer ist für weitere acht Jahre im Amt bestätigt worden. Foto: factum/Weise

Der Bürgermeister Ulrich Bahmer wird von den Ditzinger Stadträten mit 25 von 26 Stimmen für weitere acht Jahre gewählt. Der CDU-Verwaltungsfachmann geht in eine dritte Amtszeit.

Ditzingen - Der Oberbürgermeister Michael Makurath muss sich nicht umgewöhnen. Er kann weiterhin mit seinem bisherigen Stellvertreter zusammenarbeiten: Der neue ist auch der alte Bürgermeister von Ditzingen. Der Gemeinderat hat Ulrich Bahmer am Dienstag mit 25 von 26 Stimmen wiedergewählt. Es kommt die dritte Amtsperiode für den christdemokratischen Verwaltungsfachmann. Bahmer war einziger Kandidat gewesen.

Mit einem „herzlichen Dank“ wandte sich Bahmer nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses an die Stadträte, nachdem diese Beifall bekundet und Makurath ihm einen Geschenkkorb überreicht hatte. Dann zog wieder der Alltag ein in die Sitzung des Gemeinderats. Denn tatsächlich war das Ergebnis keine Überraschung.

Die Zusammenarbeit des Gemeinderats sowohl mit dem SPD-nahen Oberbürgermeister als eben auch mit dem christdemokratischen Ersten Beigeordneten Ulrich Bahmer ist gut. Bahmer verantwortet das Stadtbauamt sowie das Amt für Sicherheit, Soziales und Senioren. Unter seiner Leitung tagt der Ausschuss für Technik und Umwelt, zugleich ist er von der Integration bis zu den Senioren für die sozialen Belange verantwortlich.

Gute Zusammenarbeit

In seiner Bewerbungsrede, die er formal vor der geheimen Wahl vor dem Gemeinderat gehalten hatte, sagte er, dass es vor allem darum gehe, Begonnenes fortzuführen. Er nannte er unter anderem den Umbau des Bahnhofs und die im Raum stehende Strukturveränderung der von ihm verantworteten Feuerwehr. Die Stadt blicke auf eine „ordentliche Einnahmesituation“, sagte Bahmer vor dem Hintergrund der prognostizierten Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 34 Millionen Euro.

Wenig Raum für eigene Ideen

Es gehe nicht allein darum, die Projekte als Solitär zu betrachten, so der Vize-Verwaltungschef, der zugleich im Kreistag Politik macht. Vielmehr gehe es bei allem darum, die Lebensqualität für die Bürger zu steigern und für Gewerbetreibende die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen. Vor dem Hintergrund, dass ein wesentlicher Teil der Einnahmen bereits an die Projekte gebunden sind, blieb Ulrich Bahmer wenig Spielraum, sich mit weiteren eigenen Ideen in der Bewerbungsrede einzubringen. Bisher nicht diskutiert ist einzig dieses: „Vorbehaltlich der Finanzierbarkeit und Ihrer Beschlussfassung“, wandte sich der Bürgermeister an den Gemeinderat, solle in der Kernstadt der Landschaftspark erweitert werden.

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