Der seit einer Impfung querschnittsgelähmte Michael Steinmetz steht in der Sendung Rede und Antwort. Foto: Archiv Kutzer

15 Nachwuchsmoderatoren, die am Institut für Moderation der Hochschule der Medien ausgebildet werden, geben ihr Fernseh-Debüt. Am 2. November wird die Sendung über Neuanfänge und Wendepunkte im Leben ausgestrahlt.

Vaihingen - Das eigene Leben zu gestalten, ist eine Herausforderung. Viele Menschen kennen die Sehnsucht nach Veränderung oder das Gefühl, etwas neu ordnen zu wollen. Aber es erfordert Kraft und manchmal auch eine Menge Mut, das eigene Leben in die Hand zu nehmen. Darüber sprechen 15 Nachwuchsmoderatoren, die im „Qualifikationsprogramm Moderation“ an der Hochschule der Medien (HdM) ausgebildet werden, bei ihrem Fernseh-Debüt. „Von Neuanfängen und Wendepunkten – Das Leben in die Hand nehmen“ ist das Thema ihrer Sendung. Aufgezeichnet wird die Sendung am Freitag, 27. Oktober, zu sehen sein wird sie beim Südwestrundfunk (SWR) am Donnerstag, 2. November, um Mitternacht.

Bei ihrem TV-Debüt sprechen die Moderatoren 90 Minuten lang über sogenannte Hamsterräder und Neuanfänge, über Wandel und Wendepunkte im Leben. Dafür haben sie ein Jahr lang am Institut für Moderation (imo) der HdM ihren Auftritt vor der Kamera, am Mikrofon und auf der Bühne professionalisiert.

Zu ihren Gästen zählen Deborah Feldman, die mit ihrem Sohn aus einer ultraorthodoxen jüdischen Glaubensgemeinschaft in den USA geflüchtet ist, oder Katharina Vater, die als Junge zur Welt kam und sich für ein Leben als Frau entschied. Deena verrät mehr über ihre außergewöhnliche Musikkarriere und Michael Steinmetz, der seit einer Impfung querschnittsgelähmt ist, wie er dank technischer Unterstützung wieder aufrecht gehen kann. Rede und Antwort stehen auch Schwester Hanna Maria Greifzu, Vinzentinerin im Kloster Untermarchtal, die Wirtschaftsprüferin werden wollte und sich dann für ein Leben als Ordensschwester entschied, Uwe Hauck, dem ein Whatsapp-Gespräch mit seiner Frau das Leben rettete, sowie der Philosoph und Gestalttherapeut Mathias Jung, der Menschen durch Krisen begleitet.

Qualitätsstandards in der journalistischen Moderation etablieren

Das Institut für Moderation wurde 2009 von SWR-Moderator Wieland Backes und dem HdM-Professor Stephan Ferdinand an der Hochschule der Medien gegründet, um Qualitätsstandards in der journalistischen Moderation zu etablieren. Im Qualifikationsprogramm Moderation werden seitdem jährlich 15 Nachwuchstalente intensiv geschult. Sie werden von erfahrenen Profis aus der Praxis angeleitet. Das Institut für Moderation ist ein Kooperationsprojekt der HdM mit dem SWR und der Akademie für gesprochenes Wort. Gefördert wird das Qualifikationsprogramm Moderation von der Landesanstalt für Kommunikation (LfK), der Medien- und Filmförderung (MFG) Baden-Württemberg sowie von der Stiftung Bildung und Soziales der Sparda Bank Baden-Württemberg.

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