80 Unternehmen in Baden-Württemberg setzen sich dafür ein, dass ihre Mitarbeiter mit Fluchthintergrund nicht abgeschoben werden. Foto: dpa

Mehrere Dutzend Unternehmen in Baden-Württemberg haben sich mit einer Initiative an Innenminister Thomas Strobl gewandt: Sie wollen die Flüchtlinge, die sie beschäftigen, nicht abgeschoben haben.

Stuttgart - Mit einer Initiative wollen 80 Unternehmen Innenminister Thomas Strobl (CDU) dazu bewegen, ihre Mitarbeiter nicht abzuschieben. Die Firmen beschäftigen nach eigenen Angaben insgesamt rund 2000 Flüchtlinge im Südwesten, von denen viele gut integriert seien - allerdings drohe ihnen, in ihr Heimatland abgeschoben zu werden. Am Freitag stellten die Betriebe gemeinsam mit dem Minister die Ergebnisse des Treffens vor.

Strobl kündigte an, sich im Bundesrat und bei Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) für Wege der legalen Migration von Arbeitskräften einzusetzen. Alle, die in Baden-Württemberg arbeiten wollen, sollten einen legalen Zugang zum Arbeitsmarkt bekommen, sagte der Innenminister - egal ob Facharbeiter oder ungelernte Kräfte.

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