Fabian Bredlow kommt vom 1. FC Nürnberg. Foto: Getty Images

Mit Fabian Bredlow und Hamadi Al Ghaddioui ist die Zahl der Neuzugänge beim VfB Stuttgart von fünf auf sieben geklettert. Bei den Verpflichtungen zeichnet sich immer mehr ein Muster ab.

Stuttgart - Beim Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart ist es am Freitag Schlag auf Schlag gegangen, was Neuzugänge angeht. Zuerst wurde der Torwart Fabian Bredlow (1. FC Nürnberg) verpflichtet, zweieinhalb Stunden später dann der Stürmer Hamadi Al Ghaddioui (Jahn Regensburg). Beide trainierten am Freitagnachmittag erstmals mit. Die Ablöse liegt bei jeweils rund 250 000 Euro.

Die Zahl der Neuzugänge ist damit von fünf auf sieben geklettert. Bei den Verpflichtungen zeichnet sich ein Muster ab: Sechs von ihnen  kennen die zweite Liga (inklusive Bredlow und Al Ghaddioui) – und alle stammen aus dem Niedrigpreissegment des Fußballs. Das bis jetzt verpflichtete Septett hat weniger gekostet als im vergangenen Sommer manch ein einzelner VfB-Zugang alleine. Die Stuttgarter bauen beim Neuaufbau nach dem Abstieg vornehmlich auf günstige, deutschsprachige Spieler, in denen sie Potenzial und Erfolgshunger sehen.

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Bredlow besetzt eine der Planstellen auf der Torwartposition, die durch die Abgänge von Ron-Robert Zieler und Alexander Meyer frei geworden sind. Der 24-Jährige, der einen Vertrag bis Juni 2022 unterschrieb, absolvierte vergangene Saison 13 Bundesliga-Spiele für den damaligen Aufsteiger 1. FC Nürnberg, verlor seinen Stammplatz nach einigen Patzern aber. „Als ich von dem Interesse des VfB gehört habe, war ich sofort Feuer und Flamme“, sagt Bredlow. Es wird wohl noch ein weiterer neuer Torhüter kommen, mit dem er dann um die Position als Nummer eins kämpfen wird.

Al Ghaddioui unterschrieb einen Vertrag bis Juni 2021. Der 28 Jahre alte und 1,93 Meter große Deutschmarokkaner erzielte in der vergangenen Zweitliga-Saison in 33 Spielen elf Tore und bereitete sechs vor. „Er ist ein sehr robuster Spieler, der die Zweite Bundesliga gut kennt und in der vergangenen Saison mit 17 Torbeteiligungen eine überzeugende Bilanz vorzuweisen hat“, sagt VfB-Sportdirektor Sven Mislintat. „Er hat nach unserer Einschätzung das Potenzial, eine wichtige Rolle in unserer Mannschaft zu spielen.“

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