Uwe Hück tritt für die Pforzheimer SPD an. Foto: factum/Weise

Dem prominenten Gewerkschaftsmann Uwe Hück werden gute Ergebnisse bei der Kommunalwahl in Pforzheim zugetraut. Nun verrät der Ex-Porsche-Betriebsratschef, wie er erfolgreich sein will.

Hamburg - Der frühere Betriebsratschef von Porsche, Uwe Hück, zieht mit Begeisterung in den Kommunalwahlkampf in Pforzheim. „Ich bin richtig heiß“, sagte Hück der Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“ laut Vorabmeldung vom Mittwoch.

In seinem Wahlkampf werde es bürgernah zugehen: „Es werden Zelte aufgebaut - mit mir wird es keinen Wahlkampf geben, wo wir uns im Keller verkriechen und zwei Monate später zur Wahl wieder rauskommen.“ Das langjährige SPD-Mitglied hatte nach seinem überraschenden Rücktritt als Betriebsratschef zunächst angekündigt, mit einer eigenen Liste für die Gemeinderatswahl am 26. Mai anzutreten.

Hück: „Ich bin kein Politprofi“

Am vergangenen Freitag wurde er dann von der örtlichen SPD auf Platz eins der Liste gewählt. Dem prominenten Gewerkschaftsmann werden gute Ergebnisse zugetraut, weil er sich in Pforzheim seit Jahren sozial engagiert. Die Kandidatur für den Pforzheimer Gemeinderat soll aber nur ein erster Schritt sein. Hück werden Ambitionen für die baden-württembergische Landtagswahl im Jahr 2021 nachgesagt. Hück sagte dazu: „Ich werde schneller nach oben kommen, als viele denken.“ Die meisten Quereinsteiger kämen „mit dem Hubschrauber und landen irgendwo weit oben“. „Ich bin kein Politprofi, also muss ich unten anfangen“, sagte Hück.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: