Digital und autonom: Das Kessellädle von Smark kommt ohne Verkäufer aus. Das Start Up erweitert sich nun am Rosenbergplatz im Westen Foto: Lichtgut

Die Supermarktkette Real und das Stuttgarter Start Up Smark eröffnen am Mittwoch, 28. August, am Rosenbergplatz im Westen einen automatisierten Supermarkt. Emmas Enkel ist eine digitale Einkaufsstation für Lebensmittel.

Stuttgart - Die Supermarktkette Real und das Stuttgarter Start Up Smark eröffnen am Mittwoch den ersten, digitalen Supermarkt Stuttgarts am Rosenbergplatz 1 im Westen. Emmas Enkel heißt der neue Laden, in dem der Einkauf von Essen und Trinken 24 Stunden an sieben Tagen die Woche möglich ist. Es sei ein Laden, der den Lebensmitteleinkauf „von Grund auf neu“ definiere, heißt es in der Ankündigung der Unternehmen. Denn die automatisierte Einkaufstation benötigt keine Verkäufer mehr.

Smark betreibt bereits das Kessellädle im Stuttgarter Westen

Max Ittermann und Philipp Hoening, die Gründer von Smark, testen schon länger die Idee des digitalen Einkaufs von Lebensmitteln. Im Jahr 2017 sind sie am Stuttgarter Hauptbahnhof mit einem Frischeautomaten gestartet – mit der Kesselkiste. Passanten und Pendler hatten dort bis vor Kurzem die Möglichkeit rund um die Uhr Lebensmittel aus der Region mitzunehmen. Die Kesselkiste mussten die beiden Gründer nun aber wegen den S-21-Bauarbeiten schließen.

Im Februar 2018 haben die jungen Unternehmer das Kessellädle an der Bebelstraße im Westen eröffnet. Auch dort steht ein Automat für Lebensmittel wie Milch oder Joghurt. Zusätzlich gibt es ein Regal mit Obst, Gemüse und Brot, das direkt aus der Nachbarschaft von den Geschäften Stuttgarter Früchtle und den Brotfreunden Grau befüllt wird.

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