Spül- und Waschinen immer voll beladen. Foto: dpa

Energiesparende Haushaltsgeräte, LED-Leuchten und keine leeren Waschgänge in Spülmaschinen – mit diesen Tipps kann jeder Energiekosten sparen und gleichzeitig die Umwelt schonen.

Stuttgart - LED-Leuchten, wassersparende Duschköpfe oder Kühlschränke mit geringem Stromverbrauch: es gibt viele Möglichkeiten, durch einfache Veränderungen Energiekosten zu sparen. Wir haben einige Tipps, mit denen man die Umwelt schont und Geld spart.

1. Kaufen Sie nur energiesparende Haushaltsgeräte der Klasse A

Egal ob Kühlschrank, Waschmaschine oder Staubsauger: Bei Neuanschaffungen sollte die Energieeffizienzklasse A, bestenfalls A+++, erste Wahl sein. Ein Kühlschrank dieser Klasse verbraucht zum Beispiel im Vergleich mit älteren Modellen bis zu 50 Prozent weniger Strom und spart somit bares Geld. Beim Kauf sollte man deshalb unbedingt auf das Energielabel achten!

2. Ausschalten statt Standby-Modus

Geräte im Dauerbetrieb fressen Strom. Ob Fernseher, Stereo-Anlage oder DVD-Player: es ist ratsam, die Geräte komplett vom Stromnetz zu nehmen, statt sie im Standby-Modus zu belassen. Dabei bieten sich Steckerleisten an, in denen man mehrere Geräte einsteckt und diese am Abend zusammen vom Netz nehmen kann.

3. Mit Topfdeckel kochen

Wer beim Kochen den Deckel auf dem Kochtopf lässt, spart Energie und Geld. Laut Umweltschutzorganisation WWF können so bei fünf Kochvorgängen pro Wochen jedes Jahr bis zu 46 Euro eingespart werden.

4. Laden Sie die Waschmaschine voll

Wer Energie und Kosten beim Wäschewaschen sparen will, sollte ohne Vorwäsche, nur bei voller Maschine, bei 40 statt 60 Grad und möglichst mit Ökowaschprogrammen waschen. Verzichten Sie außerdem ganz auf den Trockner und hängen die Wäsche – wenn möglich – lieber an die frische Luft.

5. Laden Sie die Spülmaschine voll

Wer eine Spülmaschine hat und sein Geschirr nicht mit den Händen wäscht, macht schon vieles richtig, denn der Wasserverbrauch ist so deutlich geringer. Noch sparsamer ist es, die Maschine vollzuladen und Sparprogramme zu wählen.

6. Bauen Sie einen Sparduschkopf ein

Aus einem Sparduschkopf dringt effektiv weniger Wasser pro Minute als aus einem herkömmlichen Duschkopf. Diese Wasserspartechnik hat große Auswirkungen auf das Portemonnaie: bis zu 265 Euro kann ein Zwei-Personen-Haushalt im Jahr auf diese Weise einsparen.

7. Nutzen Sie den Wasserkocher statt der Herdplatte

Der Wasserkocher ist nicht nur schneller als der Topf auf dem Herd, sondern verbraucht auch weniger Energie! Wer täglich mit einem Liter Wasser kocht, spart so 40 Euro pro Jahr.

8. Senken Sie die Zimmertemperatur

Wer die Temperatur in seinen Wohnräumen um nur ein Grad absenkt, spart damit fünf bis zehn Prozent Heizenergie und merkt aller Wahrscheinlichkeit kaum einen Unterschied. Auf der Rechnung ist er allerdings gravierend: auf diese Weise lassen sich aufs Jahr gerechnet dreistellige Beträge einsparen.

9. Steigen Sie auf LED-Leuchten um

Herkömmliche Glühbirnen verwandeln nur fünf Prozent der eingesetzten Energie in Licht. LED-Lampen schaffen 35 Prozent, also sieben Mal so viel. Kein Wunder also, dass damit ein großes Sparpotenzial einhergeht: wer Glühbirnen durch LED-Leuchten ersetzt, spart bis zu 80 Prozent des Verbrauchs ein. Alternativ sind Energiesparlampen zu empfehlen. Ihre Lebensdauer ist bis zu 15 Mal höher als die von Glühbirnen.

10. Stoßlüften statt kippen

Statt Fenster bei kalten Temperaturen stundenlang zu kippen sollten Sie lieber ab und zu Stoßlüften. Einige Minuten reichen völlig aus, um die gesamte Luft im Raum auszutauschen. So geht viel weniger Energie verloren, was Umwelt und Geldbeutel gleichermaßen freut.

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