Hans-Ulrich Rülke war am Samstag in Stuttgart nicht dabei, ein Grußwort des FDP-Fraktionschefs wurde aber verlesen. Foto: dpa

Er habe nur die "Position der Fraktion in der Öffentlichkeit darzustellen" versucht, hat FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke am Montag seine umstrittenen Grußworte bei der Demo der Gegnern des Bildungsplans am Samstag in Stuttgart verteidigt.

Er habe nur die "Position der Fraktion in der Öffentlichkeit darzustellen" versucht, hat FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke am Montag seine umstrittenen Grußworte bei der Demo der Gegnern des Bildungsplans am Samstag in Stuttgart verteidigt.

Stuttgart  - FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke hat sein Grußwort bei einer Demo von Gegnern des Bildungsplans am Samstag in Stuttgart verteidigt. Natürlich stimme er nicht mit allen Organisatoren der Demo überein, sagte Rülke am Montag in Stuttgart. Ihm sei es lediglich darum gegangen, „die Position der Fraktion in der Öffentlichkeit darzustellen“. Daher habe er sein Einverständnis dafür erteilt, seinen Brief bei der Kundgebung vorzulesen.

Grünen-Landeschef Oliver Hildenbrand etwa hatte Rülke dafür kritisiert, gemeinsame Sache etwa mit der „rechtspopulistischen AfD“ zu machen. Rülke war als Gast der Demo angekündigt, wegen eines Kleinen Landesparteitags wurde dann aber nur ein Grußwort verlesen. Grün-Rot habe mit einer „verkorksten Bildungsplanung“ einen gefährlichen Grabenkampf zu einem wichtigen gesellschaftspolitischen Thema vom Zaun gebrochen, erklärte Rülke darin.

Im Protest gegen den grün-roten Bildungsplan 2015 waren am Samstag in Stuttgart wieder rund 600 Menschen auf die Straße gegangen. Es war bereits die dritten Protest-Veranstaltung gegen die Aufwertung des Themas Homosexualität im Schulunterricht.

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