Extreme Hotspots sollen laut Ministerpräsident Winfried Kretschmann noch mehr eingeschränkt werden. (Archivbild) Foto: dpa/Sebastian Gollnow

So genannte extreme Hotspots, mit über 300 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in sieben Tagen, sollen besonders strenge Regeln bekommen. Pforzheim wäre beispielsweise betroffen.

Stuttgart - Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat drastische Maßnahmen für Regionen mit extrem ausufernden Corona-Infektionszahlen angekündigt. Man werde noch diese Woche für Regionen mit mehr als 300 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in sieben Tagen drastische Maßnahmen beschließen müssen, sagte der Grünen-Politiker am Dienstag in Stuttgart. Er hoffe, dass die Maßnahmen für die extremen Hotspots Anfang nächster Woche in Kraft treten könne. Bislang sei nur Pforzheim davon betroffen.

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Man werde zudem debattieren müsse, ob man sich doch noch einmal mit der Kanzlerin vor Weihnachten trifft, um neue Entscheidungen zu treffen. Ein harter Lockdown nach den Weihnachtsfeiertagen rücke näher. Das sei gut denkbar, sagte Kretschmann.

Die bisherige Hotspot-Strategie des Landes zielt ab auf Regionen mit mehr als 200 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Diese Regeln beinhalten zum Beispiel bereits schärfere Kontaktregeln und nächtliche Ausgangsbeschränkungen. An Schulen in betroffenen Stadt- und Landkreisen kann es Wechsel- und Fernunterricht in älteren Jahrgangsstufen geben.

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