Die Familie Bush: Die Bushs haben die republikanische Politik seit den 1980er Jahren geprägt. Foto: dpa

Mit Hillary Clinton und Jeb Bush wollen zwei Politiker ins Weiße Haus einziehen, deren Namen den Amerikanern bestens vertraut sind. Doch mittlerweile ist die Skepsis gegenüber den Polit-Clans gewachsen.

Miami - Das Faible für Macht wurde ihm wohl schon mit der Muttermilch eingeflößt: Jeb Bush ist Spross einer der einflussreichsten Politikdynastien der USA. Sein Vater George und sein Bruder George W. waren bereits US-Präsidenten, nun will auch Jeb ins Weiße Haus einziehen. Experten halten ihn für einen der potenziell gefährlichsten Gegner für Ex-Außenministerin Hillary Clinton, die sich auf demokratischer Seite bewirbt.

Gewinnt Jeb Bush die Wahl, wäre er nach seinem Vater George und seinem Bruder George W. das dritte Mitglied der Familie, das ins Weiße Haus einzieht. Nur die Kennedys dürften eine noch bekanntere Politdynastie sein.

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Sollte Hillary Clinton ins Weiße Haus einziehen, würde sie gleich doppelt Gechichte schreiben: Sie wäre nicht nur die erste US-Präsidentin, sondern zusammen mit ihrem Mann das erste "Zweifach-Präsidentenpaar".

Söhne folgen auf Väter, Ehefrauen auf Ehemänner - die Amerikaner lieben solche Geschichten. Doch inzwischen sehen viele Wähler Politdynastien à la Bush oder Clinton auch kritisch. Eine neue Umfrage ergab, dass vor allem der Bush-Clan das Vertrauen der Wähler erst wieder für sich gewinnen muss. So hält auch Jeb seine Familie im Wahlkampf eher auf Distanz.

Kennedy, Bush, Clinton - in unserer Bildergalerie stellen wir die großen US-Politikerdynastien vor.

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