Produktion von Abgasanlagen bei Eberspächer im mexikanischen Werk nahe Saltillo. Foto: Eberspächer

Der Trend geht zur E-Mobilität, doch auch Verbrennertechnologie ist noch gefragt. Im neuen Werk in Mexiko will der Esslinger Autozulieferer Eberspächer künftig mit bis zu 500 Mitarbeitern Abgassysteme für Pkw und Nutzfahrzeuge fertigen.

Esslingen - Das Familienunternehmen Eberspächer mit Stammsitz in Esslingen baut seine Präsenz in Nordamerika aus und hat ein neues Werk für Abgastechnik in Ramos Arizpe nahe Saltillo (Mexiko) offiziell eröffnet. Dort werden komplette Abgasreinigungssysteme und Komponenten wie Partikelfilter und Katalysatoren für Pkw und Nutzfahrzeuge hergestellt.

Abgasreinigungssysteme seien weltweit gefragt. „Das neue Werk stärkt unser nordamerikanisches Produktionsnetzwerk. Es ermöglicht die direkte, schnelle Versorgung der Kunden vor Ort“, sagt der für Abgastechnologie verantwortliche Geschäftsführer Thomas Waldhier.

So groß wie drei Fußballfelder

Das Werk liegt in unmittelbarer Nähe wichtiger internationaler Autobauer, zudem grenzt Saltillo an den Pan-American Highway und bietet damit eine gute Verkehrsverbindung. Das Werk ist mit knapp 21 000 Quadratmetern Fläche so groß wie etwa drei Fußballfelder. Derzeit arbeiten dort bereits 300 Mitarbeiter, bis zur Jahresmitte sollen es 500 sein.

Die Eberspächer Abgastechnik ist mit dem neuen Werk in Saltillo nun an sechs Standorten in Nordamerika vertreten. Dazu gehören die US-amerikanischen Produktionswerke Brighton und Wixom (Michigan), Spartanburg (South Carolina) und Northport (Alabama) sowie das Entwicklungszentrum in Novi (Michigan).

Eberspächer ist weltweit an rund 80 Standorten präsent und beschäftigt insgesamt 10 000 Mitarbeiter. Zahlen fürs vergangene Jahr liegen noch nicht vor. 2019 machte die Unternehmensgruppe mehr als 4,9 Milliarden Euro Umsatz.

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