Mark del Rosso, Amerika-Chef von Audi, und Chefdesigner Marc Lichte (von links) präsentierten in Los Angeles den Elektro-Supersportwagen Audi e-tron GT, der in zwei Jahren auf den Markt kommen soll. Foto: AFP

Die Autoshow in Los Angeles hat in diesem Jahr viel zu bieten. Audi, BMW, Daimler und Porsche präsentieren sich auf der kalifornischen Neuheitenschau ebenso wie Newcomer, die mit viel Begeisterung ins Elektro-Zeitalter durchstarten wollen.

Los Angeles - Die Automesse in Los Angeles gehört traditionell eigentlich nicht zu den weltweit wichtigsten Schaufenstern für die Neuheiten der Autobranche – wie etwa die Frankfurter IAA, der Autosalon in Paris oder die Messen in Tokio, Peking und Shanghai. Die wichtigste Messe für Nordamerika war bisher die Auto Show in Detroit. Seit die Wagen jedoch immer mehr zu Computern auf Rädern und rollenden Smartphones werden, gräbt die Elektronikmesse CES in Las Vegas der Messe in Detroit immer mehr das Wasser ab.

Auch die deutschen Autobauer kehren Detroit den Rücken

Detroit steht für die Vergangenheit, Las Vegas für die Zukunft. Auch Audi, BMW und Daimler sowie der deutsche Branchenverband VDA werden im Januar nicht ins eiskalte Detroit an der Grenze zu Kanada reisen, sondern in die Spielerstadt Las Vegas im Wüstenstaat Nevada.

Los Angeles profitiert von der neuen Lust auf den Süden

Von dieser neuen Lust auf den Süden profitiert auch die Autoshow im kalifornischen Los Angeles, die für Audi, BMW, Daimler und Porsche sowie Newcomer wie das amerikanische Elektro-Start-up Rivian zur Bühne für wichtige Premieren wird. Am Wochenende hat die Autoshow nach den Pressetagen die Tore für das Publikum geöffnet. Wir zeigen interessante Neuheiten.

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