Stefan Räpple wurde als Schriftführer im Landtag abgelehnt. Foto: dpa

Nächster Dämpfer für Stefan Räpple: Der AfD-Politiker wird von seiner Partei als Schriftführer im Landtag vorgeschlagen. Doch die Wahl fällt nicht zu seinen Gunsten aus.

Stuttgart - Die AfD-Fraktion hat ihren umstrittenen Abgeordneten Stefan Räpple als Schriftführer im Landtag vorgeschlagen - bei der anschließenden Wahl ist er dann aber durchgefallen. In geheimer Abstimmung votierten am Mittwoch in Stuttgart 15 Abgeordnete für ihn. Es gab aber 114 Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen. Die AfD hat im Parlament 20 Mandate. Nach der Geschäftsordnung wählt der Landtag insgesamt 21 Schriftführer. Das Vorschlagsrecht haben die Fraktionen - in diesem Fall hatte es die AfD-Fraktion. Zur Wahl ist eine einfache Mehrheit der anwesenden Abgeordneten nötig.

Räpple war im Dezember der nach mehreren Zwischenrufen von der Polizei aus dem Landtag geführt worden. Ihm droht ein Parteiausschluss wegen Verstößen gegen die Grundsätze der Partei und wiederholten parteischädigenden Verhaltens.

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