Besucher der Ausstellung "Oskar Schlemmer - Visionen einer neuen Welt" vor dem Werk "Bauhaustreppe" aus dem Museum of Modern Art, New York Foto: dpa

Bereits 110 000 Besucher haben die Große Landesausstellung „Oskar Schlemmer – Visionen einer neuen Welt“ in der Staatsgalerie Stuttgart (noch bis zum 6. April) gesehen. Schlemmer gilt als einer der wichtigsten deutschen Künstler in der Führungsriege des legendär gewordenen Bauhaus-Stils. 

Stuttgart - „Die Staatsgalerie Stuttgart“, sagte Museumschefin Lange den Stuttgarter Nachrichten, „baut seit Jahrzehnten gezielt den Bestand an Werken von Oskar Schlemmer auf. Die große Anerkennung, die unsere Ausstellung erfährt, bestätigt unsere Museumsarbeit.“

Und Lange denkt bereits weiter. Den Stuttgarter Nachrichten sagte sie: „Die weitsichtige Schenkung von Oskar Schlemmers Witwe Tut Schlemmer, die bereits 1969 seinen Nachlass der Staatsgalerie Stuttgart überließ, ist nun die Grundlage weiterer Forschungsarbeit. Dank der Sondermittel des Landes Baden-Württemberg wird in den nächsten Jahren das Archiv Oskar Schlemmer weiter aufgearbeitet und die Erforschung seines Werkes vertieft.“

Das Archiv sichert der Staatsgalerie Stuttgart in der nun bereits international wieder spürbaren Schlemmer-Euphorie einen Forschungs-Vorsprung. Den will man nun offensichtlich nutzen .Auch auf den aktuellen Besucherandrang in der Schlemmer-Schau reagiert die Staatsgalerie: Wie eine Sprecherin den Stuttgarter Nachrichten am Mittwoch bestätigte, wird das Museum nun auch an Karfreitag (3. April) geöffnet – von 10 bis 18 Uhr. Auch an diesem Tag gibt es um 15 und 16 Uhr Führungen durch die Schlemmer-Schau.

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