Innenminister Reinhold Gall (SPD) will die Unternehmen im Lande besser vor Spähangriffen schützen. Foto: dpa

Am Montag will sich der baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall mit dem LKA und dem Verfassungsschutz darüber unterhalten, wie man Unternehmen vor Ausspähungen besser schützen kann.

Stuttgart - Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall (SPD) will die Unternehmen des Landes besser vor Wirtschaftsspionage schützen. "Ich werde mich am Montag im Innenministerium mit den Verantwortlichen des Landeskriminalamts, des Landesamts für Verfassungsschutz und Experten des Innenministeriums beraten, wie wir zusammen mit unseren Partnern aus der Wirtschaft die Unternehmen in Baden-Württemberg noch besser vor Ausspähungen schützen können", teilte Gall am Samstag in Stuttgart mit.

Wer Hochdruckreiniger oder Kettensägen sowie Maschinen und Anlagen aus Baden-Württemberg fälsche, verfälsche, dies vorbereite oder Fälschungen in Umlauf bringe, bekomme es mit den Sicherheitsbehörden zu tun. Am 21. Juli sei in Stuttgart ein Kongress mit Vertretern der Wirtschaft, dem Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, und dem Vizepräsidenten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, Andreas Könen, geplant.

Der Schutz von Unternehmen in Baden-Württemberg vor Wirtschaftsspionage sei ein zentraler Punkt der Sicherung des Wirtschaftsstandorts und habe hohe Priorität. Deshalb beobachte er die neuen Erkenntnisse des NSA-Untersuchungsausschusses mit großem Interesse, aber vor allem mit großer Sorge, erklärte Gall.

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