Angelique Kerber war am Dienstag bei Porsche in Stuttgart. Foto: Pressefoto Baumann

Nach ihrem Erfolg in Wimbledon liebäugelt Tennis-Star Angelique Kerber mit einer Rückkehr auf Platz eins der Weltrangliste. Bei einer Pressekonferenz sprach die 30-Jährige über ihre Ziele und die mögliche Komplettierung aller Grand-Slam-Titel.

Stuttgart - Wimbledonsiegerin Angelique Kerber hofft auch auf eine Rückkehr auf Platz eins der Tennis-Weltrangliste. „Natürlich wäre es schön. Ich werde alles dafür tun, dass ich in den nächsten Turnieren gut spiele“, sagte die 30 Jahre alte Kielerin am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Stuttgart, schränkte aber auch ein: „Es ist jetzt nicht so, dass ich das unbedingt morgen haben muss.“

Durch ihren Sieg beim Rasenklassiker in Wimbledon war Kerber auf Platz vier der Weltrangliste zurückgekehrt. Nach ihrem Titel bei den US Open 2016 hatte Kerber erstmals die Spitzenposition im Damen-Tennis übernommen. In den kommenden Wochen und Jahren wolle sie sich „ganz besonders auf die großen Turniere konzentrieren“, sagte Kerber und äußerte die Hoffnung auf einen Schub für ihre Sportart.

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„Ich hoffe, dass Tennis wieder in den Fokus kommt“

„Ich hoffe sehr, dass dieser Wimbledontitel in Deutschland einen Hype auslösen wird. Tennis ist ein ganz besonderer Sport auch durch Steffi Graf und Boris Becker. Da bin ich ein kleines Licht gewesen. Ich hoffe, dass Tennis wieder in den Fokus kommt“, sagte die dreimalige Grand-Slam-Turniergewinnerin.

Für Kerber ist die Komplettierung des Karriere-Grand-Slams aber kein zwingendes Ziel. „Darüber denke ich jetzt nicht nach. Für mich ist es wichtig, dass ich drei verschiedene Grand Slams gewonnen habe. Mal gucken, vielleicht kommt Paris noch dazu“, sagte die 30 Jahre alte Tennisspielerin aus Kiel am Dienstag in Stuttgart. Vor ihrem Wimbledon-Titel hatte Kerber 2016 die Australian Open und die US Open gewonnen.

Ende August starten die US Open

Bei den French Open war sie in diesem Jahr im Viertelfinale ausgeschieden. Das Turnier in Paris ist das einzige der vier großen, das sie noch nicht gewinnen konnte. „Es ist auf jeden Fall kein unrealistisches Ziel“, sagte sie auf die Frage nach ihren Chancen auf den Titel auf dem eher ungeliebten Sand. „Ich habe bewiesen, dass ich die Freude auf Sand bekommen habe“, sagte Kerber. Als nächste Turniere stehen die Hartplatz-Veranstaltungen in Montreal vom 6. August an, Cincinnati und schließlich die US Open Ende August auf dem Programm.

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