Marc Oliver Kempf hat beim VfB einen Vertrag bis 2022. Foto: Getty Images

Der Innenverteidiger Marc Oliver Kempf zählt zu den Spielern, die nach dem Abstieg des VfB Stuttgart mit einem schnellen Abschied in Verbindung gebracht wurden – doch er will gar nicht unbedingt weg.

Stuttgart - Die erste Saison von Marc Oliver Kempf beim VfB Stuttgart verlief nicht nach Wunsch. Zunächst fiel er verletzt aus und musste lange auf seine Chance warten. Als sie kam, etablierte der Neuzugang vom SC Freiburg sich zwar schnell als Stammkraft, stieg mit der Mannschaft jedoch aus der Bundesliga ab. Ganz am Ende konnte er nur tatenlos zuschauen, wie das Schicksal besiegelt wurde – das Rückspiel der Relegation bei Union Berlin (0:0) verpasste der 24-jährige Innenverteidiger aufgrund von Knieproblemen.

Kempf zählt zu den Spielern, die nach dem Abstieg mit einem schnellen Abschied in Verbindung gebracht wurden, der FC Augsburg wurde als möglicher neuer Club gehandelt. Doch der ehemalige U-21-Nationalspieler, dessen Vertrag bis 2022 läuft, will gar nicht unbedingt weg: Nach Informationen unserer Redaktion kann er sich durchaus einen Verbleib beim künftigen Fußball-Zweitligisten aus Cannstatt vorstellen. Seine Ausstiegsklausel bis Ende Mai ließ er ja bereits verstreichen – und bis jetzt ist keine Offerte eingegangen, die ihn grübeln lassen würde.

Mit Leistungstests startet der VfB am Mittwoch in die Vorbereitung, ehe er am Donnerstag (16 Uhr) seinen offiziellen Trainingsauftakt unter dem neuen Trainer Tim Walter im Robert-Schlienz-Stadion absolviert. Kempf wird dabei sein, wobei er noch angeschlagen ist und deshalb wohl etwas kürzertreten muss.

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