Marc Oliver Kempf kam im vergangenen Sommer vom SC Freiburg zum VfB Stuttgart. Foto: Getty

Marc Oliver Kempf hätte den VfB Stuttgart per Ausstiegsklausel verlassen können. Nun hat sich die Faktenlage geändert.

Stuttgart - Der Abstieg ist seit einigen Tagen besiegelt, nun laufen beim VfB Stuttgart die Aufräumarbeiten – und der Neuaufbau. Zentrale Frage dabei: Mit welchen Spielern geht der Verein die Mission Wiederaufstieg an? Marc Oliver Kempf könnte einer von ihnen sein.

Zumindest ließ der ehemalige Freiburger die Möglichkeit verstreichen, den Verein für eine festgeschriebene Ablösesumme zu verlassen. Bis 31. Mai hätte der Innenverteidiger einen Club präsentieren können, der ihn für rund sieben Millionen Euro aus seinem Vertrag herauskauft. Diese Frist ist nun vorüber, die Klausel nun nicht mehr wirksam.

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Das bedeutet allerdings nicht, dass der 24-Jährige sicher mit dem VfB in die zweite Liga geht. Einen Vorteil hat der Club nun aber so oder so. Entweder Kempf steht zu seinem Vertrag und wirkt mit an der Mission Aufstieg. Oder er hegt doch noch einen Wechselwunsch – dann aber ist der VfB Herr über die Verhandlungen und kann womöglich einen höheren Preis für den Abwehrspieler erzielen. Ein möglicher neuer Club hat mittlerweile jedenfalls die Chance verpasst, den früheren U-21-Nationalspieler günstig zu holen.

Marc Oliver Kempf kam im vergangenen Sommer ablösefrei vom SC Freiburg zum VfB und besitzt einen Vertrag bis 2022.

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