Der VfB Stuttgart unterstützt die Spendenaktion für den kranken Dennis. Foto: dpa

Die Geschichte des schwer kranken VfB-Anhängers Dennis S. bewegt und berührt seit einiger Zeit die VfB-Gemeinde. Nun unterstützt auch der Club die Spendenaktion für ihn.

Stuttgart - Die Geschichte des schwerkranken VfB-Fans Dennis S. berührt die Anhängerschaft der Weiß-Roten. Eine Spendenaktion soll helfen, die womöglich rettende Operation mitfinanzieren zu können. Nachdem sich die Spendensumme innerhalb von neun Tagen auf fast 20.000 Euro geschraubt hat, bekommt die Aktion jetzt noch einmal mehr Reichweite. Das hatte VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger bereits vor Tagen via Twitter angekündigt.

Lesen Sie hier: Wie der Fall des Dennis S. die VfB-Gemeinde berührt

Der VfB Stuttgart hat nach eigenen Angaben bereits im Mai den Fall wahrgenommen und die letzten Tage genutzt, um sich mit der Familie von Dennis noch einmal über das weitere Vorgehen abzustimmen. „Im Rahmen seines gesellschaftlichen Engagements „VfBfairplay“ will der Verein seinen Fans auch dann helfen, wenn sie unverschuldet in einer schweren persönlichen Situation sind“, heißt es dazu in einer Mitteilung des Clubs. Der Artikel ist der erste Schritt einer Bewerbung der Aktion, so wird es am kommenden Montag beim Spiel gegen Bochum auch einen Hinweis im Rahmen der Stadion-Show geben.

„Der VfB Stuttgart wünscht Dennis viel Kraft für die kommenden Wochen und Monate und vor allem beste Genesung!“, heißt es weiter. Insgesamt wird davon ausgegangen, dass etwa 110.000 Euro für die Operation nötig sind, die Dennis heilen kann. Beim 22-Jährigen wurde Anfang des Jahres 2018 ME/CFS diagnostiziert. Das steht für Myalgische Enzephalomyelitis (ME) oder Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS). Eine bisher kaum erforschte Krankheit, die zudem bei Dennis über einen längeren Zeitraum nicht festgestellt wurde. Seine Beschwerden wurden lange Zeit nicht ernstgenommen. Seit Juli 2018 kann Dennis sein Bett nicht mehr verlassen.

Die Spendenaktion läuft über die Plattform „GoFundMe“. Interessierte Nutzer können dort mit nur wenigen Schritten Geld für eine Sache geben. Bei manchen Plattformen gibt es dafür Beteiligungen oder Boni, bei „GoFundMe“ sind es eher Spenden, die dann für soziale Zwecke, innovative Technologie und individuelle Beratung verwendet werden können. Nach Unternehmensangaben haben bisher rund 70 Millionen Spender über fünf Milliarden US-Dollar über die Plattform gesammelt.

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