In München durfte Sebastian Rudy sein Können oft nur im Training zeigen. Foto: AFP

Immer lauter wird über einen möglichen Wechsel von Sebastian Rudy vom FC Bayern zum VfB Stuttgart spekuliert. Der 28-Jährige will sich daran nicht beteiligen – doch weiß auch er noch nicht, ob der neue Bayern-Trainer Niko Kovac mit ihm plant.

Stuttgart - Es ist bekannt, dass der VfB Verstärkungen im zentralen Mittelfeld sucht. Und kein Geheimnis ist es, dass Sportchef Michael Reschke große Stücke auf Sebastian Rudy vom FC Bayern hält. Reschke war es, der den Nationalspieler 2017 aus Hoffenheim nach München holte. Und auch seit dem Wechsel des Transferexperten zum VfB ist der Kontakt nicht abgebrochen.

Noch aber scheint ein Wiedersehen in Stuttgart in weiter Ferne. Die „Bild“-Zeitung berichtet, dass Rudy dem VfB einen Korb gegeben habe, und zitiert den 28-Jährigen mit diesen Worten: „Es haben ab und zu immer mal Vereine Interesse. Da konzentriere ich mich aber nicht drauf. Jetzt kommt erst mal die WM-Vorbereitung bei der Nationalmannschaft.“

Rudy hofft darauf, im endgültigen WM-Kader zu stehen

Seit Mittwoch ist Rudy mit der DFB-Auswahl im Trainingslager in Südtirol und will alles dafür tun, auch im endgültigen WM-Kader des Bundestrainers Joachim Löw zu stehen. Bei der EM 2016 in Frankreich war kein Platz für ihn gewesen, damals musste er nach dem Trainingslager die Heimreise antreten.

Völlig ausgeschlossen scheint eine Rückkehr Rudys, der die VfB-Jugend durchlaufen und seinen Heimatclub 2010 für vier Millionen Euro in Richtung Hoffenheim verlassen hat, dennoch nicht. Denn ungewiss ist vorerst, welche Pläne der neue Bayern-Trainer Niko Kovac hat. Unter Jupp Heynckes war Rudy in den wichtigen Spielen nur selten zum Zug gekommen – eine sehr unbefriedigende Situation für einen 28 Jahre alten Nationalspieler.

Zuletzt machten Gerüchte über ein mögliches Tauschgeschäft die Runde: Die Bayern, so heißt es, wollen den VfB-Verteidiger Benjamin Pavard verpflichten und bieten im Gegenzug angeblich neben vielen Millionen Euro auch Sebastian Rudy. Allerdings hat VfB-Manager Michael Reschke noch einmal bekräftigt, dass man nicht daran denke, den französischen Nationalspieler abzugeben.

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