Mario Gomez beim VfB-Trainingslager in Marbella. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch

In den Spielen vor Weihnachten haderte Mario Gomez mehrmals mit dem Videobeweis. Jetzt hat der Stürmer des VfB Stuttgart seine Ansichten zu den Abseitsentscheidungen konkretisiert.

Marbella - Mario Gomez und die Videoschiedsrichter werden keine Freunde mehr – dieser Eindruck verfestigte sich bei den Spielen des VfB Stuttgart am Ende des vergangenen Jahres. Gleich fünf Treffer wurden dem ehemaligen Nationalspieler wegen – teils hauchdünner – Abseitspositionen aberkannt.

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VAR in der Kritik

Es entbrannte eine hitzig geführte Debatte über das Für und Wider des VAR und seiner Anwendung. Am Rande des Trainingslagers in Marbella hat Mario Gomez seine Ansicht darüber nun konkretisiert. „Ich wollte keine Schiedsrichterkritik betreiben, sondern aus meiner Sicht klarmachen, dass die Technik einfach noch nicht so weit ist“, so der VfB-Angreifer. „Die Schiedsrichter haben es bei knappen Abseitspositionen sehr schwer, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Meine Kritik richtet sich eher an diejenigen, die entschieden haben, die Technik jetzt schon zu verwenden – vor allem in der zweiten Liga.“

Zweifel am System

Insbesondere bei den Auswärtsspielen in Sandhausen und Darmstadt waren Zweifel daran aufgekommen, ob das System tatsächlich dazu in der Lage ist, millimetergenaue Entscheidungen dieser Tragweite möglich zu machen.

So lief der dritte Tag im Trainingslager – Redakteur Christian Pavlic schildert seine Eindrücke im Video:

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