Kommt auf Leihbasis vom FC Arsenal zum VfB: Stürmer Takuma Asano Foto: AFP

Der VfB Stuttgart verstärkt sich im Angriff: Vom FC Arsenal kommt auf Leihbasis der Japaner Takuma Asano (21). Zuletzt war er bei Olympia am Ball. Sein Spitzname weist auf eine seiner Qualitäten hin.

Stuttgart - Kurz vor dem Ende der Wechselfrist ist der VfB Stuttgart auf dem Transfermarkt fündig geworden: Vom FC Arsenal kommt der japanische Nationalstürmer Takuma Asano (21) zu den Roten, zunächst auf Leihbasis für ein Jahr mit Option auf ein weiteres Jahr. Am Donnerstag absolvierte er bereits die medizinische Untersuchung und unterschrieb am Freitag einen Vertrag. Zuletzt hatte Asano bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro auf sich aufmerksam gemacht, als er in drei Spielen zwei Treffer für Japan erzielte. Nach Hajime Hosogai ist Asano der zweite Japaner in Reihen des VfB. Jan Schindelmeiser, Sportvorstand des VfB Stuttgart, sagte in einer Pressemitteilung: „Takuma ergänzt uns im vorderen Bereich perfekt. Er strahlt große Torgefahr aus, ist beidfüßig, schnell und sehr beweglich. Die Konstellation mit Hajime Hosogai hat uns sehr geholfen, Takuma für uns zu gewinnen. Ebenfalls Guido Buchwald, der den VfB früh auf Takuma aufmerksam gemacht hat. Takuma blieb seitdem bei uns im Fokus. Sowohl der Verein als auch der Spieler wollen nach oben, deshalb passt die Ausgangssituation hervorragend.“

Erst vor wenigen Wochen war der 1,71 Meter kleine Angreifer vom japanischen J-Ligisten Sanfrecce Hiroshima zum FC Arsenal gewechselt. Allerdings erhielt er nicht die notwendige Arbeitserlaubnis für einen Aufenthalt in Großbritannien, weshalb der Premier-League-Club nun gezwungen war, ihn bis auf Weiteres auszuleihen. „Asano hat seine Karriere auf eindrucksvolle Weise begonnen. Er ist ein großes Sturmtalent und ein Mann für die Zukunft“, hatte Arsenals Trainer Arsene Wenger bei seiner Präsentation gesagt.

Mit Sanfrecce Hiroshima wurde Asano 2013 und 2015 japanischer Meister. Im vergangenen Jahr war er zum größten Talent der J-League gekürt worden. Wegen seines schnellen und geschmeidigen Laufstils hat er den Spitznamen „Jaguar“ erhalten. „Ich freue mich auf die Aufgabe beim VfB Stuttgart. Viele japanische Spieler haben sich in der Bundesliga weiterentwickelt und gute Erfahrungen gemacht, insbesondere beim VfB. Darüber habe ich auch ausführlich mit Hajime Hosogai gesprochen. Ich möchte meine Qualitäten hier einbringen und dem Verein helfen, seine Ziele zu erreichen“, sagte Asano.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: