Ein Kämpfer, der nie aufgibt: VfB-Profi Serey Dié. Foto: Baumann

Der Sieg gegen den SV Werder Bremen war für den VfB Stuttgart gefühlt weit mehr wert als die drei Punkte. Weil es für spektakuläre Erfolge aber keinen Bonus gibt, bleibt die Lage prekär. Was die Hoffnung schürt: Im Kampf gegen den Abstieg braucht es echte Typen – und der VfB hat einige davon.

Stuttgart - Nach diesem nervenaufreibenden und kräftezehrenden 3:2-Erfolg am Sonntagabend gegen Werder Bremen hätte der eine oder andere Profi des VfB Stuttgart sicher gern ein wenig länger ausgeschlafen. Aber sei’s drum: Weil die Lage im Kampf gegen den Abstieg noch lange nicht als entspannt zu bewerten ist, bat Trainer Huub Stevens seine Mannen auch am Montagmorgen um 8.30 Uhr aufs Vereinsgelände. Immerhin: Gute Laune war nach diesem wahnsinnigen Abend garantiert, das Geburtstagsständchen für Daniel Ginczek steigerte die Stimmung zudem – und vor allem schürte der Siegtreffer in Unterzahl und in der Nachspielzeit die Hoffnung für die restlichen sechs Spiele.

Nicht nur der Dramaturgie des Spiels wegen. Das Spiel machte endlich deutlich: Der VfB hat ja doch noch Typen, die im sich ­zuspitzenden Kampf gegen den Abstieg wichtige Signale senden.

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