In Schwäbisch Gmünd mussten einige Häuser evakuiert werden. Foto: SDMG

Nach den verheerenden Unwettern, drohte in Schwäbisch Gmünd nach erneuten Regenfällen ein Hang abzurutschen. Die Bewohner mehrerer Häuser mussten ihr Zuhause räumen. Ein Geologe gab schließlich Entwarnung.

Schwäbisch Gmünd - Das Wetter lässt den Bewohnern von Schwäbisch Gmünd keine Ruhe: Anhaltende Regengüsse im Remstal haben am frühen Samstagmorgen einen Hang abgleiten lassen. Sechs Wohnhäuser am Mutlanger Berg mussten geräumt werden, wie ein Sprecher der Polizei in Aalen sagte. 23 Bewohner seien bei Verwandten und Freunden untergekommen. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war zu dem Hang im Norden der Stadt ausgerückt, darunter die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.

Am Mittag gaben die Einsatzkräfte Entwarnung. Die Menschen konnten wieder in ihre Häuser zurückkehren. Nach Einschätzung von Experten besteht keine Gefahr durch die zuvor abgeglittenen Erdmassen am Hang, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Ein Geologe habe den Einsatzort von einem Hubschrauber aus begutachtet und Entwarnung gegeben. Nach einem Erdrutsch am frühen Morgen waren Rettungskräfte zu einem Großeinsatz ausgerückt, 23 Bewohner mussten ihre Häuser verlassen.

In Schwäbisch Gmünd war es Anfang der Woche zu verheerenden Überschwemmungen gekommen. Zwei Menschen starben. An der Infrastruktur der Stadt entstanden hohe Schäden. Oberbürgermeister Richard Arnold (CDU) sprach zuletzt von einer Schadenshöhe von bis zu fünf Millionen Euro.

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