Am Horizont kann man das drohende Witter schon erahnen. In den späteren Abendstunden wurde der Platz geräumt. Foto: 7aktuell.de/Gerlach

Nach dem heißen Auftakt am Donnerstagabend war das Fest auf dem Marienplatz auch am Freitag bei den Besuchern noch heiß begehrt – bis der Platz wegen einer Unwetterwarnung geräumt werden musste.

Stuttgart - Der Auftakt am Donnerstag war nach Maß – der Marienplatz bis in die späten Abendstunden mehr als gut gefüllt. Auch am Freitag ließ sich das viertägige Fest im Stuttgarter Süden gut an, nur der Ausklang lief nicht ganz nach Plan.

Nachdem gegen 22 Uhr Donnergrollen und Blitze über dem Stuttgarter Süden das drohende Ungemach ankündigten, handelten die Veranstalter ohne großes Zögern und ließen den Platz wegen einer Unwetterwarnung räumen. Der Einsatz der Polizei war dabei nicht nötig. „Uns wurde kein Einsatz gemeldet“, sagte ein Polizeisprecher am Samstagvormittag. Das spricht für einen reibungslosen Ablauf der Räumung. „Beim Marienplatz ist das eigentlich auch kein Problem, der Platz ist ja nach allen Seiten hin offen. Da verliert sich die Menge schnell“, so der Sprecher weiter.

Auf der Marienplatzfest-Seite bei Facebook hatten die Veranstalter gegen 23.30 Uhr einen Post mit den Infos zur Räumung wegen einer Unwetterwarnung gepostet und darum gebeten, nicht mehr zum Platz zu kommen. Tatsächlich zuckten aus den bedrohlichen schwarzen Wolken zahlreiche Blitze über den Platz.

Für den Samstag sollte man sich eine Regenjacke mitnehmen, das Wetter bleibt erstmal launisch. Es können sich weitere Gewitter entladen.

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