Egal, ob geschält, gelöffelt oder mit Schale – Kiwis sind gesund Foto: dpa

Das haarige Äußere der Kiwi lädt nicht gerade dazu ein, herzhaft hineinzubeißen. Aber Fakt ist: Man kann sie ohne Probleme mit Schale essen. Das ist sogar sehr gesund.

Stuttgart - Neulich in der Stadtbahn: Eine Frau holt aus ihrer Tasche eine Kiwi heraus und . . . beißt genüsslich rein. Ohne umständliches Schälen, ohne Aufschneiden und Auslöffeln. Einfach mit Haut und ganz schön vielen Haaren verspeist.

Die Frage, ob man Kiwis mit Schale essen kann, erscheint den meisten Menschen ziemlich abwegig. Das haarige Äußere lädt auch nicht gerade dazu ein. Aber Fakt ist: Man kann – ohne Probleme, ohne Bauchschmerzen, ohne Ausschlag. Im Gegenteil, die Schale ist sogar sehr gesund – klar, sie hat ja auch viele Ballaststoffe. Generell liegen viele Vitamine direkt unter der Schale, weshalb Ernährungsexperten befürworten, Gurke, Karotte, Apfel und Co. grundsätzlich mit Schale zu genießen. Gut abgewaschen oder abgerieben, versteht sich.

Mutige behaupten, Mangoschale würde schmecken

Im Prinzip kann man die meisten Obstsorten mit Schale essen – auch wenn sie nicht immer ein Genuss sind, man stirbt nicht davon. Es gibt sogar eine ganze Ernährungsbewegung, die Lebensmittel nicht nur roh, sondern auch zumeist mit Schale verspeisen: die Instinctos. So extrem muss man es aber gar nicht treiben. Aber was mit Apfel und Birne geht, funktioniert eben auch mit Feige, Orange und Kiwi ganz gut (die Schale von Orange und Zitrone verfeinert abgerieben schließlich auch Kuchen und Soßen).

Es gibt sogar Menschen, die behaupten, Mangoschale würde schmecken. Aber so weit muss man ja nicht unbedingt gehen. Auch die Banane sollte man weiterhin schälen – ganz abgesehen von der Ananas.

Und die Kiwi? Wenn man sie genau betrachtet, sagt sie einem: Iss mich, wenn du mutig bist! Alle anderen schälen.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: