Getunte und aufgemotzte Fahrzeuge geraten ins Visier der Polizei. Foto: dpa

Junge Männer, die mit aufgemotzten Autos, Aufsehen erregen wollen – das Auto-Posen gibt es auch in Stuttgart. Doch die Polizei setzt dagegen auf Kontrollen. Auch an diesem Wochenende – mit einem beeindruckenden Ergebnis.

Stuttgart - Die Polizei hat in der Nacht zum Sonntag im Stuttgarter Stadtgebiet zahlreiche getunte Fahrzeuge unter die Lupe genommen. Dabei kam es zu einem Zwischenfall.

Autos aus dem Verkehr gezogen

Insgesamt waren in der Zeit von 20 Uhr bis 5 Uhr rund 50 Polizeibeamte im Einsatz, die 316 Personen und 236 Fahrzeuge kontrollierten. Die nächtliche Bilanz: 16 Straftaten und 222 Ordnungswidrigkeiten. Im Bereich der Fritz-Elsas-Straße wurden 29 Fahrzeuge, deren Betriebserlaubnis aufgrund baulicher Veränderungen erloschen war, aus dem Verkehr gezogen. Zudem wurden 19 Fahrzeuge, elf Autos und acht Motorräder als verkehrsunsicher eingestuft und beschlagnahmt.

Ein 26 Jahre alter Motorradfahrer wollte sich der Kontrolle entziehen und fuhr im Bereich der Theodor-Heuss-Straße entgegen der Fahrtrichtung auf dem Gehweg durch die Menschenmenge. Bei der Verfolgung zog sich ein Beamter der Motorradstaffel bei einem Sturz Verletzungen am Bein zu, als der Flüchtende gegen das Polizeimotorrad trat.

Der Polizei gelang es schließlich, den 26-Jährigen zu stellen, Er war ohne Führerschein unterwegs und muss nun mit Anzeigen wegen Straßenverkehrsgefährdung, Körperverletzung, Widerstand und Fahren ohne Fahrerlaubnis rechnen.

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