Thüringen Lieberknecht zweimal durchgefallen

Von dpa 

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Die CDU-Politikerin Christine Lieberknecht ist nach einem Abstimmungsdrama im Landtag neue Ministerpräsidentin in Thüringen.

Erfurt - Die CDU-Politikerin Christine Lieberknecht ist nach einem Abstimmungsdrama im Landtag neue Ministerpräsidentin in Thüringen. Sie setzte sich am Freitag im dritten Wahlgang in einer Kampfkandidatur gegen den Linke-Politiker Bodo Ramelow durch.

Die 51-Jährige erhielt 55 von 87 abgegebenen Stimmen. Ramelow kam auf 27 Stimmen. In den ersten beiden Wahlgängen hatte Lieberknecht mit jeweils 44 Stimmen die erforderliche absolute Mehrheit jeweils verfehlt. Daraufhin kündigte Ramelow überraschend seine Kandidatur an. Im dritten Wahlgang reichte die einfache Mehrheit.

Lieberknecht tritt die Nachfolge von Dieter Althaus an, der vor knapp zwei Monaten nach dem schlechten Abschneiden der CDU bei der Landtagswahl zurückgetreten war. Sie wurde unmittelbar nach ihrer Wahl als Ministerpräsidentin vereidigt. Sie ist die erste CDU- Politikerin, die Regierungschefin in einem Bundesland wurde.

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