Fällt weiterhin verletzungsbedingt aus: Kickers-Verteidiger Maurizio Scioscia. Foto: Baumann

Eine englische Woche jagt für die Stuttgarter Kickers die andere. Das WFV-Pokal-Drittrundenspiel beim FC Gärtringen findet nun schon an diesem Samstag statt – Trainer Alfred Kaminski ist davon nicht begeistert.

Stuttgart - Eine englische Woche nach der anderen kommt in dieser Saison auf die Stuttgarter Kickers zu. Nach dem Fußball-Regionalliga-Heimspiel an diesem Mittwoch (19 Uhr/Gazistadion) gegen den 1. FC Kaiserslautern II hatte sich Trainer Alfred Kaminski und sein neuformiertes Team eigentlich auf eine kleine Verschnaufpause bis zum Heimspiel am 26. August (19 Uhr) gegen den TSV Steinbach eingestellt. Nun aber wurde das WFV-Pokal-Drittrundenspiel beim Landesligisten FC Gärtringen vom Verband bereits auf diesen Samstag (15 Uhr) terminiert. „Meine Begeisterung darüber hält sich in sehr engen Grenzen“, ärgert sich Kaminski, der die ursprünglich auf 7. September angesetzte Begegnung gerne nach hinten verlegt hätte.

Volle Konzentration auf FCK-Spiel

Lange aufhalten will er sich damit aber nicht: Die volle Konzentration gilt der Partie gegen den FCK II. Im dritten Anlauf soll der erste Saisonsieg her. Wobei Kaminski die Blauen nicht zwangsläufig in der Favoritenrolle sieht. „Das lässt sich jetzt noch nicht absehen. Erst nach zehn bis 15 Spielen wird eine Tendenz zu erkennen sein. Bis dahin wollen wir uns weiterentwickeln und zusammenwachsen“, sagt der Coach. Den Nachwuchs der Pfälzer schätzt er als „dynamische Truppe mit viel Tempo und spielerischer Substanz“ ein. Bei ihrem 3:1-Auftaktsieg gegen Eintracht Trier kam auch der ehemalige Großaspacher Maximilian Dittgen zum Einsatz. Genauso der ebenfalls zum Zweitligakader zählende Sebastian Jacob.

Weiter ohne Kaffenberger und Scioscia

Der Kader der Kickers wird sich gegenüber dem Spiel in Elversberg (1:1) wohl nicht verändern. Die Spielgenehmigung für den österreichischen Neuzugang Robert Völkl lag am Dienstag noch nicht vor. Die Abwehrspieler Marco Kaffenberger (Muskelfaserriss) und Maurizio Sciocia (Rückenprobleme) stehen weiterhin nicht zur Verfügung. Ob er die Anfangsformation verändert, darüber hüllt sich Kaminski in Schweigen: „Das habe ich schon immer so gehalten.“

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