Zweites Spiel, zweites Tor: Kickers-Stürmer Mijo Tunjic trifft auch bei seinem Ex-Club SV Elversberg. Foto: Baumann

Mijo Tunjic rettet mit seinem Elfmetertor den Stuttgarter Kickers ein 1:1 bei der SV Elversberg. Nun soll an diesem Mittwoch (19 Uhr/Gazistadion) gegen den 1. FC Kaiserslautern II der erste Saisonsieg her.

Elversberg - Mijo Tunjic hatte das Unentschieden bei seinem ehemaligen Club schnell abgehakt: „Wir haben beim Topfavoriten verdient einen Punkt geholt, das macht uns Mut für die weiteren Aufgaben“, sagte der Torjäger des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers nach dem 1:1 (1:1) bei der SV Elversberg. 21 mal war der Stürmer in der vergangenen Saison für die Saarländer erfolgreich, nach zwei Spieltagen in der neuen Runde hat er auch für die Blauen schon wieder zweimal getroffen. Wie schon gegen den SV Waldhof (2:3) verwandelte er auch in Elversberg einen Elfmeter (32.). Damit glich er den Rückstand durch Ex-VfB-II-Spieler Markus Obernosterer (12.) aus. In der Endphase hatten die Kickers vor den 2065 Zuschauern Glück: Einmal klatschte der Ball an die Unterkante der Latte, dann rettete Ryan Malone auf der Linie. Doch auch die Blauen hatten durch Tunjic die Chance auf den „Lucky Punch“. „Die Kickers sind spielerisch sicher eine der besten Teams der Liga“, lobte Elversbergs Trainer Michael Wiesinger. Kollege Alfred Kaminski wollte nicht hartnäckig widersprechen: „Wir haben uns sehr, sehr gut verkauft.“

Abruscia rückt rechts in die Viererkette

Der Kickers-Coach hatte sein Team umgebaut. Teils zwangsläufig durch die Verletzung von Maurizio Scioscia (Hexenschuss beim Umzug), teils aus taktischen Gründen. Sandro Abruscia rückte auf Scioscias Position rechts in der Viererkette. Im Mittelfeld setzte Kaminski erneut auf eine Raute mit Nico Blank auf der Sechs, doch Malone rückte diesmal auf die Zehn, Umberto Tedesco spielte links, Yannick Thermann rechts. Neben Blank, Tedesco und Volkan Celiktas war Marco Koch der vierte Spieler in der Anfangsformation, der in der vergangenen Saison noch fürs Oberligateam auflief. Koch bekam den Vorzug vor Luca Pfeiffer. „Marco ist wendig, schnell, geht in die Tiefe, spielt mehr um mich herum“, beschreibt Tunjic seinen Sturmpartner. Centerstürmer Pfeiffer ist eher der eiskalte Vollstrecker, der Flanken braucht. „Nur müssen die Vorlagen eben auch kommen“, sagt Tunjic.

Am Mittwoch kommt der 1. FCK II

Schon an diesem Mittwoch (19 Uhr) im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern II wollen die Blauen mehr Chancen herausspielen – und den ersten Saisonsieg einfahren. Tunjic ist optimistisch: „Von den ersten zehn Minuten gegen Waldhof abgesehen, befinden wir uns doch auf dem richtigen Weg.“

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