Paul Brix (Wolfram Koch, li.) und Anna Janneke (Margarita Broich) müssen mit ihrem Kollegen Matzerath (Peter Lohmeyer) auf dem Flur sprechen – ihr Gebäude wird renoviert. Foto: HR/Degeto

In der Folge „Die Guten und die Bösen“ muss das Frankfurter „Tatort“-Team den Mörder gar nicht erst suchen. Da werden manche wieder klagen, das sei dann gar kein richtiger Krimi.

Frankfurt/Main - Am reibungslosen Funktionieren des Polizeiapparats zweifelt der „Tatort“ aus Frankfurt am Main schon eine Weile. Schönes Symbol dafür ist das marode Polizeigebäude, in dem ständig gehämmert und gebohrt wurde und in dem doch immer wieder neu Wasserleitungen platzten und Deckenteile herabfielen. In „Die Guten und die Bösen“ ist es jetzt soweit. Das Gebäude wird generalsaniert, auch die Kommissare Anna Janneke (Margarita Broich) und Paul Brix (Wolfram Koch) ziehen um. Die Computer sind verpackt, die Akten eingelagert, die Schreibtische weggetragen, eigentlich geht nichts mehr – außer einem Coaching, bei dem die mäßig begeisterten Beamten ihr Selbstverständnis klären sollen.

Ausstrahlung: ARD, Sonntag, 19. April 2020, 20.15 Uhr

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